Zeitwertgerechte Reparatur Ford senkt Ersatzteilpreise um bis zu 25 Prozent

Von Jakob Schreiner 1 min Lesedauer

Der Hersteller dreht bei über 6.000 OE-Teilen an der Preisschraube. Vor allem Teile für die Unfallschadenreparatur werden günstiger. Dadurch sollen sich Reparaturen an älteren Ford-Modellen wieder öfter lohnen.

Über 6.000 Originalersatzteile für Ford-Modelle bis Baujahr 2019 werden um bis zu 25 Prozent günstiger.(Bild:  Ford)
Über 6.000 Originalersatzteile für Ford-Modelle bis Baujahr 2019 werden um bis zu 25 Prozent günstiger.
(Bild: Ford)

Ford reduziert die Endkundenpreise für über 6.000 Originalersatzteile von Fahrzeugen bis Baujahr 2019 um bis zu 25 Prozent. So sollen sich auch ältere Fahrzeuge mit Originalteilen zu erschwinglicheren Preisen reparieren und warten lassen, teilte der Hersteller mit. Die Preisinitiative der Ford Customer Service Division (FCSD) betrifft vor allem Crash-Teile wie Stoßfänger, Kotflügel, Türbleche, Scheinwerfer und Kühlergrills für mehr als 30 Modelle – darunter Fiesta, Focus, Mondeo, C-MAX, Kuga und Ranger.

Die Preissenkung läuft dem allgemeinen Markttrend entgegen: Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind die Ersatzteilpreise seit 2014 im Durchschnitt um 75 Prozent gestiegen – deutlich stärker als die allgemeine Inflation von 28 Prozent. Allein zwischen August 2023 und August 2024 verteuerten sich Ersatzteile um 6,2 Prozent. Die Versicherer kritisieren dabei insbesondere das Quasi-Monopol der Hersteller bei designgeschützten Karosserieteilen.

„Wir geben die in unserem Unternehmen erzielten Kostensenkungen an unsere Kunden weiter", erklärt Dr. Wolfgang Voss, Vice President FCSD Europe. „Unsere neue Preisgestaltung wird Besitzern helfen, ihre Ford-Fahrzeuge über Jahre hinweg in Top-Zustand zu halten."

Der Einsatz von OE-Teilen kann laut Ford eine höhere Fertigungsqualität, eine verbesserte Farbübereinstimmung sowie eine schnellere und präzisere Montage möglich machen. So soll sich sich außerdem ein höherer Wiederverkaufswerte für ältere Fahrzeuge erhalten lassen. Ford begründet die Maßnahme auch mit Nachhaltigkeitsaspekten: Durch erschwinglichere Reparaturen verlängert sich die Fahrzeuglebensdauer. Allein etwa 1,2 Millionen Fiestas der Baujahre 2008 bis 2017 sind noch auf Europas Straßen unterwegs.

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