Elektromobilität Videos zur Anwendung neuer E-Reparaturtools

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

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Der Wert eines gebrauchten E-Autos hängt vom Zustand des Akkus ab. Der lässt sich nicht nur testen, sondern auch erfolgreich reparieren. Die neue Kooperation vom ZDK mit Aviloo soll die Betriebe unterstützen.

Kfz-Meister Michael Dittmar erläutert in dem ZDK-Video den Umgang mit E-Autos.(Bild:  ZDK)
Kfz-Meister Michael Dittmar erläutert in dem ZDK-Video den Umgang mit E-Autos.
(Bild: ZDK)

E-Batterien lassen sich reparieren, und damit lässt sich auch der Wert gebrauchter E-Autos erhalten. Um Vorbehalte von Käufern gegenüber gebrauchten E-Autos abzubauen und den Hochlauf der E-Mobilität auf ein breiteres Fundament zu stellen, packt der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) das Thema an und bietet durch Kooperationen umfassende Batterietests in Verbindung mit günstigen Reparaturlösungen für defekte Hochvoltbatterien.

Schon im Oktober gab der Verband seine Kooperation mit dem österreichischen Unternehmen Aviloo bekannt. Ziel ist, mit dieser Kooperation Kfz-Betrieben Tools zu vermitteln, mit deren Anwendung Klarheit für Verbraucher über den Zustand des Akkus und dem Fahrzeugrestwert geschaffen werden kann.

„So verschwindet ein ganz wesentlicher Grund zur Sorge bei potenziellen Neukunden: Kein Risiko mehr beim Kauf von gebrauchten E-Modellen, denn HV-Batterien lassen sich häufig bis auf die Zellebene hinunter reparieren“, sagt Thomas Peckruhn, Vize-Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). „Mit einer gründlichen Untersuchung in einer unserer Werkstätten sowie einer ergänzenden Akku-Diagnose unseres Partners Aviloo braucht niemand die Katze im Sack kaufen“, so Peckruhn, der zugleich Sprecher des Fabrikatshandels ist.

Kfz-Sachverständigen Forum 2025

Kfz-Sachverständigen Forum Logo

Unter dem Leitthema „Die Risiken beim Kfz-Sachverständigenhonorar – Neue Einflüsse auf Gutachten & Fahrzeugbewertungen‟ erwarten Sie beim Kfz-Sachverständingen Forum am 6. Februar 2025 spannende Vorträge zu den Problembereichen bei der Begutachtung von E-Fahrzeug-Batterien sowie zum Themenbereich zutreffendes Honorar und dessen Höhe.
Im Rahmen der Vorabendveranstaltung haben Sie die Gelegenheit, sich in entspannter Atmosphäre mit Branchenkolleg:innen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen.

Videoclip mit Michael Dittmar zur Anwendung der Tools

Der ZDK hat verschiedene Anbieter sogenannter „State of Health“-Tests im Vergleich geprüft und bietet in Kooperation mit Aviloo einen herstellerunabhängigen und neutralen Batteriecheck an – sowohl als Schnelltest als auch als umfassende und zertifizierte „Premium Batteriediagnose“.

Im neuesten Videoclip der ZDK-Kampagne „Elektrisch ist Einfach“ erläutert Kfz-Meister Michael Dittmar, dass fehlerhafte Batterien je nach Bauweise bis auf die Zellebene repariert werden können, und so der kostspielige Tausch eines gesamten Batteriesystems vermieden werden kann. Die Social-Media-Kampagne hat seit September auf Tiktok, Instagram, X und Facebook bereits über 2,5 Millionen User erreicht.

„Wir wollen verhindern, dass komplette Komponentensysteme oder ganze Fahrzeuge entsorgt werden müssen“, so Dittmar, Geschäftsführer bei Dittmar & Stachowiak GmbH, einer freien Werkstatt in Bochum. „Manchmal hängt es an einer einzigen Zelle, ob eine Batterie komplett getauscht werden muss oder nicht. Das ist unser Beitrag zur Nachhaltigkeit.“

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