Nissan-Rückrufe Gurte und Scheinwerfer

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

Beim Juke könnten die vorderen Sicherheitsgurte schwächeln. Die adaptiven Scheinwerfer des großen Bruders X-Trail könnten den Gegenverkehr blenden. In Deutschland müssen deshalb knapp 2.000 Einheiten zum Vertragspartner.

Beim Juke müssen die Servicepartner die Gurte checken. (Bild:  Nissan)
Beim Juke müssen die Servicepartner die Gurte checken.
(Bild: Nissan)

„Sicherheitsgurte an den Vordersitzen prüfen und gegebenenfalls austauschen“, so lautet die Abhilfemaßnahme bei einem neuen Nissan-Rückruf für den Juke (F16). Die Arbeitsanweisung gilt hierzulande für etwas über 1.000 Fahrzeuge, wie eine Sprecherin der deutschen Pressestelle bestätigte. Weltweit sind es nach Informationen der Redaktion um die 16.000 Einheiten, die zwischen 2. April und 6. September des vergangenen Jahres in Großbritannien vom Band liefen.

Offenbar wurden einzelne Gurte vom Zulieferer beim Entfernen von Karton, der zum Verpacken der Gurte für den Versand verwendet wurde, beschädigt. Bei einem heftigen Aufprall könnten Fahrer und Beifahrer daher nicht ausreichend geschützt sein. Die betroffenen Kunden seien bereits im April über den Rückruf mit der Herstellernummer „PG5C2“ informiert worden, so die Sprecherin. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat ihn noch nicht in seiner Datenbank veröffentlicht.

Neukonfiguration eines Steuergeräts

Das gilt auch für den zweiten Nissan-Rückruf „R24C4“ für den X-Trail (T33). Die adaptiven LED-Scheinwerfer (ALH) schalten bei dem SUV möglicherweise nicht korrekt zwischen Fern- und Abblendlicht um, wodurch der Gegenverkehr geblendet werden könnte. Die Sprecherin kündigte eine Neukonfiguration des ALH-Steuergeräts an. In Deutschland sei sie für 972 Exemplare vorgesehen. Weltweit sind es wohl um die 10.000, gebaut zwischen Januar und Oktober 2024.

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