Werkseitige Umbauten
„Ich habe da keine Sorge“
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Derzeit kündigen Hersteller wie Stellantis oder Volkswagen Nutzfahrzeuge offensiv an, zukünftig noch mehr Individualisierung ab Werk anzubieten. Was kann das für den hiesigen mittelständischen Fahrzeugbau bedeuten – und was braucht ein funktionierendes Ökosystem zwischen OEM und Handwerk?
Zuletzt mehrten sich die Ankündigungen verschiedener OEMs, ihre Transporter und Lkw schon ab Werk selbst stärker zu individualisieren: Stellantis will beispielsweise die noch junge Abteilung Custom Fit, in der das Unternehmen Fahrzeuge an individuelle Kundenwünsche anpasst, ausbauen. Das Umbau- und Personalisierungsprogramm soll in allen Nutzfahrzeugwerken eingeführt werden und die Basisfahrzeuge mit maßgeschneiderten Modifikationen verbinden. In Atessa, dem größten europäischen Nutzfahrzeugwerk, werden so schon erste Umbauten für Kunden wie Amazon umgesetzt.
Allerdings sind die Eingriffe derzeit noch nicht tiefgreifend und der Hersteller nutzt bei umfassenden Umbauten weiterhin seine rund 50 zertifizierten deutschen Aufbaupartner. Europaweit sind es rund 500. Dass deren Zahl perspektivisch sinkt, verneinte Stellantis auf Anfrage der Redaktion und spezifizierte nochmals die Ziele seines neuen Programms: „Mit der Einführung von Custom Fit Personalization möchten wir künftig auch einfachere Ausbauten direkt ab Werk anbieten. Dazu zählen unter anderem Ladungssicherungselemente wie Boden- und Wandverkleidungen mit Airline-Schienen sowie modulare Schranksysteme für den sicheren Transport von Werkzeugen und Arbeitsmaterialien.“ Diese Lösungen seien grundsätzlich bereits verfügbar. Allerdings möchte Stellantis nun speziell auf den deutschen Markt zugeschnittene Ausstattungen anbieten.
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