Sachverständige IfS-Symposium in Köln mit Technikschwerpunkt

Von Christian Otto 2 min Lesedauer

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Das IfS feiert 2025 sein 30-jähriges Bestehen. In Köln, der Heimat des Instituts, begrüßte man Sachverständige aus ganz Deutschland, um sie vor allem technisch aber auch rechtlich auf den neusten Stand zu bringen.

IfS-Geschäftsführer Bernhard Floter begrüßte die anwesenden Sachverständigen.(Bild:  VCG / Otto)
IfS-Geschäftsführer Bernhard Floter begrüßte die anwesenden Sachverständigen.
(Bild: VCG / Otto)

Das Institut für Sachverständigenwesen begrüßte gestern im Kölner Best Western Hotel zu seinem Symposium Sachverständige „aus allen Postleitzahlbereichen", so Bernhard Floter, Geschäftsführer des IfS.

Auch in diesem Jahr bot das Symposium laut Floter vier aktuelle Themen. Dabei sei das Programm auf Wunsch der Zielgruppe wieder stärker in den technischen Bereich gerückt. Und Floter betonte das Ziel der Veranstaltung: „Wir wollen Sie à jour bringen.“

Das man hier eine große Erfahrung habe, zeige die Geschichte des IfS, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feierg. Seit drei Jahren zertifiziere man nun erfolgreich und habe laut Geschäftsführer Floter in dieser Zeit viel Entwicklungspotenzial an den Tag gelegt. Er zeichnete deshalb zu Beginn nochmals die wichtigsten Meilensteine des Institut nach.

Brand, E-Mobilität, Wasserstoff und Regress

Nach diesem Intro folgte mit Mike Pohler von der TÜV Süd Auto Plus GmbH der erste Referent, der das Thema brandbeschädigte Fahrzeuge genauer unter die Lupe nahm. Pohler verwies dabei auf Zahlen des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) der zuletzt pro Jahr rund 35.000 bis 40.000 Fahrzeugbrände registriert. Davon seien aber nur 15.000 tatsächliche Fälle. Beim Rest handle es sich um Schmorschäden durch Kurschluss.

Gleich zu Beginn betonte Pohler, dass das Risiko eines Brandes bei einem Elektroauto trotz vieler Vorbehalte nicht höher als bei einem Verbrenner sei. Das gelte allerdings nicht für die Kosten. Das liege unter anderem an der sehr langen Quarantänelagerung auf speziellen Quarantäneplätzen. Im weiteren Verlauf gab er spannende Einblicke aus Fällen, die er im Rahmen seine Arbeit beim TÜV Süd begutachten durfte.

Nach diesem Impuls folgten noch weitere technisch geprägte Vorträge zum Thema Elektromobilität und Wasserstoff bevor Isabelle Fuchs von der Anwaltskanzlei Fuchs und Coll. sich Fällen aus der juristischen Praxis widmete, die Sachverständige betreffen. Darunter waren auch einige der derzeit viel diskutierten Regressfälle, die von Versicherern asugehen. (co)

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