Richtlinienreihe VDI-MT 5900
Keine Atempause, Geschichte wird gemacht – es geht voran
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Drei von sieben Blättern der Richtlinienreihe, die ein Berufsbild für Kfz-Sachverständige schaffen wird, sind inzwischen erschienen. Die vier anderen Blätter sind bereits in Arbeit; Ergebnisse werden zeitnah erwartet. Der Status quo am Beispiel der Blätter 2 und 2.1.
Die in der Überschrift zitierte Liedzeile der Band Fehlfarben – Titel „Ein Jahr“ aus den frühen Achtzigerjahren – war damals anders gemeint, passt heute aber gut zum Fortschritt der Richtlinienreihe VDI-MT 5900. Deren Blatt 2 „Fahrzeugschäden und -bewertung“ erhielt kürzlich die Zustimmung des 63. Deutschen Verkehrsgerichtstags. Auch Blatt 2.1 „Empfehlungen für die Tätigkeit des Sachverständigen für klassische Fahrzeuge“ bewegt sich quasi auf der Zielgeraden.
Zunächst zur Geschichte des Vorhabens, ein Berufsbild für Kfz-Sachverständige zu schaffen. Auch wenn es entsprechende Gedanken und Vorstöße ernstzunehmender Sachverständiger und Institutionen bereits viel früher gab – der Start zielführender Bemühungen, Kfz-Sachverständigen ein Berufsbild zu verschaffen, liegt ein knappes Jahrzehnt zurück. Nach Gesprächen mit den Professoren Florian Kramer, Ulrich Podzuweit und Rodolfo Schöneburg stellte die hier nach wie vor federführende Sachverständigenorganisation Münchner Arbeitskreis für Straßenfahrzeuge (MAS) ihr Vorhaben der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik (FVT) vor – mit positivem Ergebnis. „Seither arbeiten wir daran. Anfangs waren die Widerstände groß, doch sie bröckelten und heute sind alle dabei, die für das Verfahren wesentlich sind. Sogar diejenigen, die zuvor unsere schärfsten Kritiker waren“, erklärte MAS-Präsident Peter Stolle im Interview mit »kfz-betrieb«, Ausgabe 9-10/2024.
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