Stellantis-Rückrufe Je eine Aktion für Citroën, DS, Jeep, Opel und Peugeot

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

Bei vier Marken kann ein Ausfall des Start-Stopp-Systems zu hohe Emissionen verursachen. Schon länger läuft eine Kontrolle der vorderen Kopfstützen im Peugeot 3008 und 5008.

Eine vierstellige Anzahl an Avengern benötigt hierzulande ein Software-Update.(Bild:  Jeep)
Eine vierstellige Anzahl an Avengern benötigt hierzulande ein Software-Update.
(Bild: Jeep)

Ein neuer Stellantis-Rückruf gilt für die Modelle Citroën C5 Aircross, DS7, Jeep Avenger, sowie Opel Grandland und Mokka. „Bei den betroffenen Fahrzeugen läuft der Motor die ganze Zeit und schaltet sich im Start-Stopp-Modus aufgrund einer falschen Codierung des Karosseriesteuergeräts (BCM) nicht ab“, begründete eine Konzernsprecherin die Aktion. Sie ist notwendig, um eine Übereinstimmung mit den gesetzlichen Emissionsvorschriften künftig zu gewährleisten.

Für das nötige BCM-Update veranschlagte sie eine halbe Stunde. Die genauen Bauzeiträume der betroffenen Fahrzeuge lauten:

  • DS7: 10. November 2023 bis 5. Mai 2025
  • C5 Aircross: 20. September 2023 bis 30. April 2025
  • Jeep: 5. November 2024 bis 24. Juni 2025
  • Opel Grandland: 5. Februar 2024 bis 13. November 2024
  • Opel Mokka: 11. September 2024 bis 7. Mai 2025

Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sind hierzulande 1.500 Jeep und 1.324 Citroën/DS betroffen. Zu Opel liegt noch keine Stückzahlangabe vor. Die Aktionscodes lauten „65C“ (Jeep), „GL8“ (Citroën / DS) und „KTG“ (Opel). Weltweit umfassen die Rückrufe mindestens 30.000 Einheiten. Peugeot fehlt in dieser Aufzählung. Dafür gibt es einen Rückruf nachzutragen, der nur für die Löwenmarke gilt.

Die Maßnahme mit der Kennung „MVC“ läuft laut der Sprecherin bereits seit Februar, wurde aber erst vergangene Woche vom KBA in seiner Datenbank veröffentlicht. Bei rund 9.500 Exemplaren des 3008 und 5008 ist die Position der Verriegelungskerben der vorderen Kopfstützenhalterungen nach vorne ausgerichtet und nicht zur Seite in Richtung des Endanschlags gerichtet. Die Kontrolle und gegebenenfalls der Austausch der Kopfstützen zur Sicherung der Positionstreue ist in Deutschland noch bei 140 Einheiten fällig. Zu Beginn der Aktion waren es 570 aus dem Produktionszeitraum 23. September bis 5. November 2024.

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