Fehlersuche KI beschleunigt Fahrzeugdiagnose

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Hella Gutmann integriert künstliche Intelligenz in seine Diagnosegeräte: Bei den Modellen Mega Macs X und S 20 sollen Werkstätten bei Fehlermeldungen sofortige Reparaturempfehlungen direkt auf dem Gerät geliefert bekommen.

Bei Hella Gutmann sollen Werkstätten im Rahmen von Fahrzeugdiagnosen künftig von künstlicher Intelligenz profitieren.(Bild:  Hella Gutmann)
Bei Hella Gutmann sollen Werkstätten im Rahmen von Fahrzeugdiagnosen künftig von künstlicher Intelligenz profitieren.
(Bild: Hella Gutmann)

Hella Gutmann hat seine Diagnosegeräte „Mega Macs X“ und „Mega Macs S 20“ um eine intelligente Hilferuffunktion erweitert. Die KI-gestützte Technologie nutzt laut Hersteller das technische Wissen des Unternehmens, um Werkstätten bei Fehlermeldungen sofortige Unterstützung zu bieten.

Das System funktioniert direkt nach der Fehlerspeicher-Gesamtabfrage. Anwender starten den Hilferuf über den sogenannten App-Launcher, füllen die relevanten Formularfelder aus und erhalten bei ausreichenden Informationen eine Reparaturempfehlung per Link oder QR-Code. Die KI-basierte Reparaturprognose wird in einem neuen Browserfenster angezeigt und das Ticket automatisch geschlossen.

Hella Gutmann gibt an, dass Werkstätten bereits in rund 60 Prozent der Fälle von sofortigen KI-Antworten profitieren. Je mehr Fahrzeugdaten eingegeben werden, desto genauer sollen die Reparaturempfehlungen ausfallen. Für schwierigere Fälle bleibt der persönliche Support laut Anbieter jedoch bestehen.

Zusätzlich hat das Unternehmen die Parameterübersicht des Mega Macs X modernisiert. Eine Logik erkennt nun thematisch zusammengehörige Messgrößen automatisch und stellt sie in gemeinsamen Plots dar. So werden beispielsweise „Differenzdruck Partikelfilter“ und „Partikelfilterrußmasse“ unter dem übergeordneten Titel „Partikelfilter“ zusammengeführt. Die automatisierte Zusammenführung funktioniert auch bei unterschiedlichen Einheiten. Parameter wie „Soll-Ladedruck“ in mbar und „Ladedrucksensor“ in Volt können erstmals in einem gemeinsamen Kontext betrachtet werden.

Hella Gutmann weist darauf hin, dass beide Funktionen lizenz- und länderabhängig verfügbar sind. Unabhängig vom Ergebnis der KI-Analyse erhalten Anwender eine E-Mail über den Bearbeitungsstatus.

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