Schadenrecht Kosten der Vorschadenuntersuchung

Von Rechtsanwalt Joachim Otting 2 min Lesedauer

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Das aus der Oldtimerbewertung bekannte Thermoscan-Verfahren hält Einzug in die Schadenbeurteilung. Versicherer zeigen sich teilweise wenig begeistert und lehnen die Kostenübernahme ab – allerdings sehen Gerichte das anders.

Rechtsanwalt Joachim Otting 
(www.rechtundraeder.de) 
informiert Sie in seinen Beiträgen über die aktuelle Rechtsprechung.(Bild:  Otting)
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Eine langsam im Vordringen befindliche Technologie zur Untersuchung von Fahrzeugen auf Vorschäden ist das auch aus der Oldtimer-Beurteilung bekannte Thermoscan-Verfahren, mit dem der Schadengutachter – gegen Aufpreis auf die Gutachterkosten - „unter den Lack“ gucken kann.

Lackschichtendicke-Messung ist nur eine punktuelle Maßnahme

Einzelne Versicherer wollen ihren Vorteil im Nebel eines Vorschadeneinwandes aber nicht aufgeben. Eine faktenbringende Untersuchung des jeweiligen Fahrzeugs bekämpfen sie daher auf der Kostenebene. Damit war ein Versicherer beim AG Frankfurt/Main in einem Fall, bei dem der Geschädigte dem Gutachter von einem Vorschaden berichtet hat, erfolglos.