Batterietechnik Langstreckentauglich wie ein Diesel

Von Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz 7 min Lesedauer

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Neue Speicherchemie, weiterentwickelte Batteriekonstruktionen und ein Batteriewechsel statt des Ladens sollen dem E-Auto schon bald eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern verleihen.

Der chinesische Newcomer Nio setzt neben klassischen Ladesäulen auf den schnellen Tausch von E-Auto-Batterien in sogenannten Power-Swap-Stations.(Bild:  Nio)
Der chinesische Newcomer Nio setzt neben klassischen Ladesäulen auf den schnellen Tausch von E-Auto-Batterien in sogenannten Power-Swap-Stations.
(Bild: Nio)

Reichweiten wie ein Diesel und keine langen Ladezeiten mehr – diese Eigenschaften könnten neue E-Autos mittelfristig bekommen, wenn es einige aktuelle Entwicklungen wirklich bis in die Großserie schaffen. Zumindest bei den Reichweiten stehen die Chancen gut dafür. Wenn es dann auch mit der geplanten Infrastruktur klappt, gibt es künftig kaum noch Argumente gegen ein E-Auto.

Die bisher für viele Kunden mangelhafte Reichweite sollen bald neue Batterien verbessern. Unter den Batterieherstellern ist aktuell ein Wettlauf darum entbrannt, als Erster mit einer Batterie auf den Markt zu kommen, die eine elektrische Reichweite von 1.000 Kilometern ermöglicht. Fehlende Ladepunkte wollen immer mehr Hersteller mit Batteriewechselstationen kompensieren. Der Tausch einer leeren Antriebsbatterie gegen eine vollgeladene soll schneller gehen als ein herkömmlicher Benzin- oder Diesel-Tankvorgang.