Niehoff setzt auf AL-KO Leichtbau für Ross und Reiter

Von Christian Otto 4 min Lesedauer

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Pferdebesitzer sind anspruchsvoll: Ein moderner Pferdetransporter muss nicht nur mit einem Führerschein der Klasse B fahrbar sein, sondern gleichzeitig auch zwei Tiere transportieren. 3,5 Tonnen werden zur magischen Gewichtsgrenze. Der Fahrzeugbauer Niehoff hat hierfür mit konsequentem Leichtbau die maximale Nutzlast herausgekitzelt.

Der Triebkopf von Mercedes-Benz und das Leichtbau-­Chassis von AL-KO – eine Kombination, die entscheidend Gewicht spart. (Bild:  Niehoff/ Kaisen Foto)
Der Triebkopf von Mercedes-Benz und das Leichtbau-­Chassis von AL-KO – eine Kombination, die entscheidend Gewicht spart.
(Bild: Niehoff/ Kaisen Foto)

Auf dem Markt der Pferdetransporter gibt es derzeit zahlreiche Angebote, die die 3,5 Tonnen Gesamtgewicht als Grenze unterbieten. Damit adressieren sie die Kunden mit der Führerscheinklasse B. Die kleineren Pferdetransport-Fahrzeuge auf Sprinter-Basis sind dabei vor allem bei gewerblichen Kunden beliebt, die unter anderem auch im Ausland aktiv sind. Sie sparen im Vergleich zu großen Lkw-Transporten erhebliche Maut-Kosten. „Die kleinen Fahrzeuge fahren mittlerweile mehr Kilometer als die großen“, erklärt der staatlich geprüfte Techniker für Karosserie- & Fahrzeugbautechnik Dennis Niehoff, der beim gleichnamigen Spezialisten für Pferdetransporter und Anhänger die technische Verantwortung trägt.

Allerdings haben die meisten Niehoff-Mitbewerber dasselbe Problem: Sie können keine zwei Pferde transportieren. Sie sind zwar von den Abmessungen dafür ausgelegt, dürfen aber maximal nur 1.000 Kilogramm oder weniger zuladen. Da ein Pferd im Durchschnitt 580 Kilogramm wiegt, reicht dieses Gewichtslimit für zwei Tiere im Normalfall bei Pferdetransportern bis 3.500 kg und B-Führerschein nicht aus.