Leichtfahrzeuge Die Kleinen erweisen sich als wertstabil

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Die DAT bietet künftig Restwerte und Prognosen für Fahrzeuge der Klasse L7e an. Die leichten Stromer fallen mit soliden Restwerten auf.

Die DAT beobachtet mittlerweile auch die Restwerte elektrischer Leichtfahrzeuge, beispielsweise dem Opel Rocks Electric.(Bild:  Ampnet)
Die DAT beobachtet mittlerweile auch die Restwerte elektrischer Leichtfahrzeuge, beispielsweise dem Opel Rocks Electric.
(Bild: Ampnet)

Die Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) erweitert ihre Services für Leichtfahrzeuge: Zusätzlich zu Modellen der Klasse L6e berücksichtigen die Experten in ihrer Marktbeobachtung nun auch Fahrzeuge der ähnlichen Klasse L7e. Beide zeichnen sich durch solide Restwerte aus, wie die DAT am Donnerstag (23.1.) mitteilte.

Leichtautomobile der Klassen L6e und L7e sind kompakt und fahren meistens elektrisch. Wichtige Unterschiede: In Klasse L6e sind sie auf eine Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h sowie auf eine Motorleistung von 6 kW beschränkt und können mit dem Führerschein AM ab 15 Jahren gefahren werden. Für die Klasse L7e hingegen gilt eine Begrenzung auf 15 kW Motorleistung. Fahrerinnen und Fahrer brauchen den normalen Pkw-Führerschein B.

Das Angebot kleiner, leichter Fahrzeuge für den Transport von ein bis zwei Personen wächst. Zu den bekanntesten Vertretern gehört der Renault Twizy, den die Franzosen allerdings nicht mehr anbieten – er soll in Zukunft mit dem Mobilize Duo ersetzt werden. Öfters auf den Straßen begegnet man mittlerweile auch dem Stellantis-Trio Opel Rocks-E, Citroën Ami und Fiat Topolino. Neu im Markt sind der Microlino sowie der über den Nissan-Handel vertriebene Silence S04. Zusätzlich gibt es reine Nutzfahrzeugvarianten wie den Evum.

Das bisher hohe Restwert-Niveau der Mini-Stromer begründen die Marktbeobachter mit einem höheren Wertempfinden in der Klasse. Auch ältere Fahrzeuge oder solche mit hohen Kilometerleistungen würden bisher noch gute Preise erzielen. Neufahrzeuge bieten die Hersteller derzeit ab Listenpreisen um die 8.500 Euro an. Nutzfahrzeugvarianten liegen preislich teils deutlich darüber.

Weniger stabil als beim Preis erweisen sich die Fahrzeuge in Crashtests. Die Sicherheit von Leichtfahrzeugen im Gefüge zwischen Pkw und Zweirad sorgt regelmäßig für Diskussionen.

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