VW Transporter Neuauflage des Klassikers

Von Hanno Boblenz 6 min Lesedauer

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Mit dem neuen Transporter ist das Portfolio des VW Bulli komplett. Der Transporter basiert auf Technik von Ford und wird mit Dieselmotoren, als Plug-in-Hybrid sowie mit E-Antrieb angeboten. Auch eine Pritsche ist wieder verfügbar.

Den neuen Transporter hat Volkswagen Nutzfahrzeuge in Zusammenarbeit mit Ford entwickelt, was man aber zumindest beim Frontdesign nicht sieht.(Bild:  VW Nutzfahrzeuge)
Den neuen Transporter hat Volkswagen Nutzfahrzeuge in Zusammenarbeit mit Ford entwickelt, was man aber zumindest beim Frontdesign nicht sieht.
(Bild: VW Nutzfahrzeuge)

Kostendruck, teure Investitionen, kein Know-how – es gibt viele Gründe, warum Automobilhersteller neue Modelle markenübergreifend gemeinsam entwickeln oder Technologie bei der Konkurrenz einkaufen. Gerade die Elektromobilität verlangt gigantische Investitionen in die Batterie- und Antriebstechnik. Die wenigsten Hersteller können oder wollen diese Herausforderungen alleine stemmen. Suzuki etwa kauft seine Hybridantriebe bei Toyota und liefert dafür Verbrenner. Andere wie Honda und Nissan wollen sogar fusionieren, um im Markt zu bestehen.

Auch VW und Ford schmiedeten eine solche Kooperation. Im Rahmen dieser transkontinentalen Zusammenarbeit entwickelt Ford für VW leichte Nutzfahrzeuge und erhält im Gegenzug Zugang zu den E-Modellen von VW. Erste Früchte dieser Allianz sind bereits auf der Straße zu sehen. Mitte 2023 kam der auf dem Ford Ranger basierende Pick-up VW Amarok in den Handel. 2024 brachte Ford den Tourneo Connect auf VW-Caddy-Basis sowie die E-Modelle Explorer und Capri mit dem Elektroantrieb der VW-ID-Baureihe auf den Markt.