Acea Nutzfahrzeugzulassungen bleiben im Gesamtjahr 2022 schwach

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Im letzten Monat 2022 blieben die Neuregistrierungen von Nutzfahrzeugen in Europa im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rückläufig – und zwar in allen Fahrzeugklassen. Der Teilemangel ist offenbar noch präsent.

(Bild:  MAN Truck & Bus)
(Bild: MAN Truck & Bus)

Die Zahl der neu zugelassenen Nutzfahrzeuge ist in Europa im vergangenen Jahr unter das Niveau des Corona-Krisenjahres 2020 gerutscht. In den Ländern der EU, der Efta und in Großbritannien seien rund zwei Millionen Neufahrzeuge und damit 15,1 Prozent weniger als noch im Jahr zuvor ausgeliefert worden, teilte der Branchenverband Acea am Mittwoch in Brüssel mit. Grund seien die andauernden Lieferkettenengpässe gewesen, die Fahrzeuge über das Jahr hinweg knapp gemacht hätten.

Anders als im Pkw-Markt, der im Dezember immerhin einen Schlussspurt mit einem Plus von fast 15 Prozent hinlegte, war das Nutzfahrzeuggeschäft auch im Dezember rückläufig. Im letzten Monat des Jahres kamen in Europa rund 181.000 neue Nutzfahrzeuge auf die Straßen. Das waren 7,6 Prozent weniger als im Dezember 2021, zum Rückgang beigetragen hatten alle Fahrzeugklassen.

In der Jahresbilanz hat 2022 quasi kein nationaler Markt an Absatz zugelegt. Einzig Litauen sticht mit einem Plus von 15,9 Prozent heraus. Schwach zeigte sich der Absatz in den großen Märkten in Europa, vor allem in Frankreich (-17,7 %), Großbritannien (-17,6 %) und in Spanien (-16,7 %). In Deutschland (-11,0 %) und Italien (-10,5 %) rutschten die Neuzulassungen um etwas mehr als ein Zehntel ab.

Befeuert wird der Absatzrückgang vor allem durch das Transporter-Segment. Für die Klasse der leichten Nutzfahrzeuge wies Acea einen gesamteuropäischen Rückgang um 18,4 Prozent aus. Mit 1,62 Millionen Einheiten stellte diese Fahrzeugklasse auch das bei Weitem größte Segment. Zugelegt hat dagegen die Nachfrage in der schweren Klasse. Knapp 300.000 Fahrzeuge mit mehr als 16 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht kamen neu auf die Straßen, ein Jahresplus von 7,0 Prozent. Im Bus-Segment mit 33.600 Einheiten ging es dagegen um 6,1 Prozent bergab.

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