Elektro-Transporter Piaggio elektrifiziert den Porter

Von Malika Matkarimova 2 min Lesedauer

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Die Elektroversion des kompakten Nutzfahrzeugs bietet eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern und kommt erstmals werksseitig in vier verschiedenen Aufbauvarianten.

Der elektrifizierte Piaggio Porter ist ab sofort über das Händlernetz der Italiener bestellbar.(Bild:  Piaggio)
Der elektrifizierte Piaggio Porter ist ab sofort über das Händlernetz der Italiener bestellbar.
(Bild: Piaggio)

Der italienische Hersteller Piaggio bietet seinen kompakten Transporter Porter NPE ab sofort als Elektroversion an. Eine weitere Besonderheit: Piaggio liefert den Transporter erstmals werksseitig mit vorgefertigten Aufbauten aus – Pritsche, Kipper und Kipper mit erweiterten Seitenpanels sind unmittelbar einsatzbereit.

Statt des bisherigen Verbrennungsmotors treibt den Porter NPE eine Electric Drive Unit (EDU) an – ein Kompaktsystem aus Motor, Inverter und Getriebe. Die Spitzenleistung wird mit 150 kW/204 PS, die Dauerleistung mit 60 kW/82 PS angegeben. Das maximale Drehmoment liege bei 342 Nm, die kontinuierliche Leistung bei 128 Nm. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h und einer Reichweite von bis zu 250 Kilometern im Stadtzyklus eigne sich der Transporter für innerstädtische und regionale Einsätze. Der Hinterradantrieb soll eine optimierte Gewichtsverteilung und verbesserte Steigfähigkeit gewährleisten. Für das Fahrgestell nennt der Hersteller eine Nutzlastkapazität von bis zu 1.050 Kilogramm.

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Für die Reichweite sorgt eine 42-kWh-Batterie mit 350 Volt Spannung in LFP-Technologie (Lithium-Eisenphosphat). Der Hersteller gewährt eine Garantie über acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer. Das System soll über alle Temperaturbereiche hinweg sicher und effizient arbeiten. Beim Laden bietet Piaggio Flexibilität: AC-Standard oder DC-Schnellladetechnik stehen zur Wahl. Der Ladehub von 20 auf 70 Prozent soll 30 Minuten dauern.

Sicherheit wird nach Angaben des Herstellers großgeschrieben. Der Transporter erfülle die EU-Verordnung GSR 661/2009/EC und verfüge serienmäßig über Notbremsassistent (AEB), Spurhalteassistent (ELKS), intelligente Geschwindigkeitsregelung (ISA), Parkwarnsystem (PCW), Reifendruckkontrolle (TPMS) und akustisches Warnsystem für Fußgänger (AVAS). Weitere Systeme sind elektronische Parkbremse (EPB), elektronisches Stabilitätsprogramm (ESC), Anhänger-Stabilisierung (TSM), hydraulischer Bremsassistent (HBA), Traktionskontrolle (TCS) und Kippschutz (ARP). Zudem ist ein E-Call-System integriert. Die kompakte Kabinenbreite von 1,64 Metern – 0,5 Meter schmaler als vergleichbare leichte Nutzfahrzeuge – verbessert die Manövrierbarkeit in engen Stadtstraßen. Die Standfläche beträgt 6,9 Quadratmeter.

Die Aufbauten nutzen verzinkte Stahlkonstruktionen mit Pulverbeschichtung und Aluminiumpaneele, die sich auf drei Seiten öffnen lassen. Die Ladeflächen erreichen bis zu 2,8 Meter Länge bei 1,62 Metern innerer Breite. Das elektrohydraulische Kippsystem verfügt über eine Mobilsteuerung. Die maximalen Nutzlasten betragen 880 Kilogramm bei der Pritsche, 790 Kilogramm beim Kipper und 730 Kilogramm beim Kipper mit erweiterten Panelen.

Das Fahrzeug ist ab sofort über das Piaggio-Händlernetz bestellbar. Zur Auswahl stehen vier Farben: Marble White, Amber Orange, Jade Green und Opal Blue. Die Preise beginnen bei 37.900 Euro netto für die Basisversion mit Kabine. Die Variante mit Pritsche kostet rund 50.200 Euro, die Kipperversion bis zu 52.900 Euro (jeweils ohne Mehrwertsteuer).

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