Smart und der Tuninganbieter Brabus präsentieren eine sportlichere, aber vor allem voll ausgestattete Version des SUVs Smart #5.
Smart legt eine Brabus-Variante des #5 auf.
(Bild: Julian Bossert)
Das dritte Modell von Smart ist ein ausgewachsenes SUV in der oberen Mittelklasse. 540 Kilometer Reichweite, eine 800-Volt-Batterie, die in unter 18 Minuten von 10 bis 80 Prozent ihrer Speicherkapazität nachlädt. Eine Ladeleistung von 22 kW mit Wechselstrom. Zusätzlich gibt der Smart #5 über einen Adapter Energie beispielsweise an einen Elektrogrill oder eine Kaffeemaschine ab.
Passend dazu bietet das Menü einen Campingmodus. Nachdem die Kopfstützen entnommen sind, fahren alle Sitze in eine Liegeposition. Mit einer Matratze darüber entsteht in dem 4,70 langen SUV eine große Liegefläche. Der Akku im Fahrzeugboden liefert Energie für die Klimatisierung über Nacht.
Bei den bislang von Smart vorgestellten Varianten des #5 kann man sich Ausflüge in den Wald oder an den Strand vorstellen. Bei der Kooperation mit dem Bottroper Unternehmen Brabus dürfte die Zielgruppe vermutlich weniger an Camping interessiert sein. Constantin Buschmann, der Brabus-CEO, sagt aber: „Das ändert sich. Früher ging es unseren Kunden in erster Linie um Leistung, heute muss das Gesamtpaket stimmen.“
Smart und Brabus arbeiten bereits seit 27 Jahren gemeinsam an sportlicheren Fahrzeug-Varianten. So leistet der zweimotorige Allradantrieb im Brabus Smart 475 kW/646 PS. Das sind 43 kW mehr als in der Summit Edition von Smart. Statt 4,9 benötigt das 2.380 kg schwere Fahrzeug 3,8 Sekunden von Null auf 100 km/h. Mit 210 km/h liegt die Höchstgeschwindigkeit 10 km/h über den anderen Smart-Versionen.
Äußerlich erkennt man die mindestens 61.000 Euro teure Brabus-Variante an der typischen grau-rot-schwarzen Farbkombination und den 21 Zoll Monoblock-Räder mit roten Bremssätteln. Das Brabus-B in den Radnabenabdeckungen ist so konstruiert, dass es auch bei rotierenden Rädern stets zu lesen ist. Mit seiner wuchtigen Front, den Tagfahrlichtern, die wie eine gestrichelte Linie wirken und einer Fahrzeughöhe von 1,71 Metern fällt der Brabus Smart auf.
Im Inneren empfängt er die Passagiere mit dem Komfort eines Oberklasse-Fahrzeugs. „Wir haben zusammen mit Brabus großen Wert auf die Anmutung der Materialien und Ausstattung gelegt“, sagt Kai Sieber, Head of Design bei Smart. Fast sämtliche Oberflächen sind weich kaschiert. Die Sitze sind mit Dinamica-Mikrofaserstoff bezogen. Ziernähte und LED-Lichtleisten unterstreichen das Luxus-Ambiente. Mit dem Brabus Smart lässt man sich auch gern fahren. Zum einen hat man aufgrund des Radstands von 2,90 Meter viel Beinfreiheit. Sollte der nicht ausreichen, kann man von der Rückbank aus beide Vordersitze elektrisch nach vorn schieben. Zum anderen lässt sich die Rücklehne weit nach hinten verstellen, so dass der Blick durch das Glaspanoramadach gen Himmel geht.
Auf dem Armaturenbrett scheint ein runder Lautsprecher von Sennheiser zu schweben. Er wird von weiteren 19 Lautsprechern unterstützt, die mit einer Leistung von 1.190 Watt räumlichen Dolby Atmos-Klang erzeugen. Die passende Musik sucht der Beifahrer auf seinem 13 Zoll OLED-Bildschirm aus, während die Navigation auf dem gleichgroßen mittleren Bildschirm erscheint. Der Fahrer blickt entweder auf die Angaben im Head-up-Display oder seinen Bildschirm hinter dem Lenkrad.
Wer statt Musik lieber den Motoren bei der Arbeit zuhört, aktiviert den Brabus-Sound. Das ist natürlich eine Mogelpackung, denn die beiden E-Motoren mit Permanentmagneten sorgen fast geräuschlos für Antrieb.
Frunk für zusätzlichen Stauraum
Etwas Besonderes ist die Öffnung der Fronthaube, um an das vordere Ladefach zu kommen. Es ist kein Hebel, der einen Seilzug bedient. Links neben dem Lenkrad befindet sich eine Knopfleiste mit Funktionen zum Öffnen des Kofferraums wie auch der Fronthaube. Das nimmt der Bedienung das Gefühl einer Notfallöffnung. Die Haube muss auch nicht mehr entriegelt werden. Sie gleitet nach dem Anheben in die Höhe und benötigt keine Haltestange, um oben zu bleiben. So kann man das 47 Liter fassende Fach einfach be- und entladen. Arbeitet in der Front kein E-Motor, fasst das Fach in den übrigen Smart-Varianten 72 Liter. Der Kofferraum bietet 630 Liter Stauraum. Mit einer umgeklappten Rückbank werden daraus 1.530 Liter. Unter dem Kofferraumboden ist eine Vertiefung für selten benötigte Dinge. Den Boden kann man in unterschiedlichen Höhen einlegen. Leider entsteht in der höchsten Stufe keine ebene Fläche mit der Ladekante. Die Heckklappe öffnet mit einem Fingerdruck auf das A im Schriftzug Smart. Bei geöffneter Heckklappe kann ein langer Mensch nicht aufrecht darunter stehen.
Stand: 08.12.2025
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Der größte Markt für Smart ist mit rund 60 Prozent China. CEO Dirk Adelmann bezeichnet Smart als globale Marke mit europäischen Wurzeln. Anteilseigner des Autoherstellers sind Mercedes-Benz und das chinesische Unternehmen Geely (Volvo, Polestar, Lotus, Zeekr u.a.). In der Smart-Modellpalette dürfte als nächstes ein E-Auto mit gerader Versionsnummer erscheinen. Welches Format es haben wird, mag Adelmann in Mailand nicht verraten. Aber eins ist klar: Einen Smart #4 wird es nie geben. Die Zahl steht in China für Unglück.