Mercedes-Rückruf Softwareproblem bei AMG-Modellen

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Der Hersteller ruft weltweit über 12.500 Topmodelle mehrerer Baureihen wegen eines möglichen Antriebsausfalls für eine halbe Stunde in die Vertragsbetriebe.

Auch beim AMG 63 GT S E-Performance ist ein Steuergeräte-Update vonnöten.(Bild:  Autoren-Union Mobilität/Matthias Knödler)
Auch beim AMG 63 GT S E-Performance ist ein Steuergeräte-Update vonnöten.
(Bild: Autoren-Union Mobilität/Matthias Knödler)

Die Mercedes-Benz AG hat eine Rückrufaktion für verschiedene AMG-Boliden der Modelljahre 2022 bis 2025 gestartet. Weltweit sind 12.509 Exemplare der „E Performance“-Baureihen der S-Klasse (Baureihe 223), sowie des SL (BR 232), GLC (BR 254) und AMG GT (BR 192 und 290) betroffen, die mit einem Plug-in-Hybridantrieb unterwegs sind. Auf Deutschland entfallen davon 2.793 Einheiten.

Auslöser des Rückrufs ist laut einem Konzernsprecher ein Problem im Steuergerät des Hochvolt-Startergenerators. Dessen Prozessor könnte sporadisch überlastet sein. „In der Folge könnte durch die Überwachungsfunktion des Systems fälschlicherweise ein Komponentendefekt des Hochvolt-Startergenerators erkannt werden“, erklärte er. In einem solchen Fall würden dessen Funktionen deaktiviert werden, was zu einem unangekündigten Verlust der Vortriebskraft führen könne.

Die Durchführung der Abhilfemaßnahme mit der internen Hersteller-Nummer „5496242“ wird nicht vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht. Vorgesehen ist eine Softwareaktualisierung des Hochvolt-Startergenerators, die etwa 30 Minuten in Anspruch nehmen soll.

Weitere Informationen zum Rückruf gibt es über die kostenfreie Hotline 00800 - 1 777 7777.

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