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Laut der TÜV Rheinland-Studie lässt sich beim Verbraucher die Akzeptanz gegenüber Telematik-Diensten erhöhen:
- durch künftige, offene, glaubwürdige Datenplattform-Lösungen (Trusted Data Center), an denen sich neben Automobilherstellern auch andere Telematik-Anbieter wie Parkhausbetreiber, Versicherungen oder Pannendienste beteiligen. Ebenso sollten sie ortsgebundenen Anbietern den Zugang ermöglichen und somit möglichst viele individuelle Angebote integrieren und den individuellen Kundennutzen steigern;
- Anreize wie Rabatte und Vergünstigungen;
- Steigerung des Vertrauens in die Datensicherheit durch eine neutrale und unabhängige Institution als Plattformbetreiber. Diese muss den Datenschutz gewährleisten, das heißt, Sicherstellung von Transparenz und Selbstbestimmung, bei der Auswahl der Anbieter durch den Endverbraucher.
Zwar können finanzielle Vorteile wie jährlich 20 Prozent günstigere Versicherungsprämien durch Fahrstil abhängige Telematik-Tarife dazu beitragen, die Bereitschaft zur Datenweitergabe an die Assekuranzen zu steigern, gleichwohl lehnen dies knapp 46 Prozent der Befragten ab. Bei höherem Einsparpotential steigt auch die Bereitschaft, Daten weiterzugeben.
Einen weitaus größeren Hebel stellen Maßnahmen dar, die die Datensicherheit und den Datenschutz in den Augen der Endverbraucher verbessern. Bei potenziellen Betreibern einer Datenplattform für Telematik-Dienstleistungen genießt laut der TÜV Rheinland-Studie die unabhängige, neutrale „Marke TÜV“ aus Sicht der Endverbraucher mit 62 Prozent das größte Vertrauen.
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