Elektromobilität Technisch umsetzbar, aber auch sinnvoll?

Von Jan Rosenow 7 min Lesedauer

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Anders als beim Pkw steht bei schweren Nutzfahrzeugen die Elektrifizierung noch am Anfang. Und angesichts des steigenden Lkw-Verkehrs dürfte mit ihr auch kein Rückgang des Reparaturumsatzes verbunden sein. Investieren müssen die Betriebe trotzdem.

Der neue Mercedes-Benz E-Actros 600 soll deutlich mehr als 1.000 Kilometer am Tag schaffen – und das lediglich mit Zwischenladen während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpausen.(Bild:  Daimler Truck AG)
Der neue Mercedes-Benz E-Actros 600 soll deutlich mehr als 1.000 Kilometer am Tag schaffen – und das lediglich mit Zwischenladen während der gesetzlich vorgeschriebenen Fahrerpausen.
(Bild: Daimler Truck AG)

Die von der Politik viel beschworene Verlagerung des Gütertransports von der Straße auf die Schiene bleibt eine Illusion. Darauf deutet jedenfalls die Verkehrsprognose des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr hin. Nach der im März vorgestellten Verkehrsprognose dürfte die Lkw-Verkehrsleistung von 2019 bis 2051 um satte 54 Prozent zunehmen.

Und noch mehr: Der Marktanteil des Straßengüterverkehrs wird sogar noch steigen, da in Zukunft weniger Massengüter wie Kohle transportiert werden, für die sich die Bahn gut eignet. Andererseits wächst der Onlinehandel weiterhin stark – und diesen kleinteiligen Stückguttransport kann der Lkw besser abdecken.