Konzernkrise VW will durch weniger Fahrzeugvarianten Geld sparen

Von Dr. Martin Achter 1 min Lesedauer

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Der Sparbedarf bei Volkswagen ist groß. Die Marke VW will einen Beitrag leisten und Kunden künftig weniger Fahrzeugvarianten anbieten. Das Aus für individuelle Fahrzeugkonfigurationen soll das aber nicht bedeuten, wenngleich auf Kunden auch hier Abstriche zukommen.

Weniger Modellvarianten, aber kein kompletter Verzicht auf Fahrzeugkonfigurationen: Volkswagen-Vertriebsvorstand Martin Sander (im Bild) will mit verschiedenen Weichenstellungen für Einsparungen beim Hersteller sorgen.(Bild:  Volkswagen AG)
Weniger Modellvarianten, aber kein kompletter Verzicht auf Fahrzeugkonfigurationen: Volkswagen-Vertriebsvorstand Martin Sander (im Bild) will mit verschiedenen Weichenstellungen für Einsparungen beim Hersteller sorgen.
(Bild: Volkswagen AG)

Die Marke VW will Geld sparen und sieht dafür Einschnitte im Fahrzeugangebot vor. „Ein Beispiel ist die Reduzierung von Varianten“, sagte Vertriebsvorstand Martin Sander der Zeitschrift „Auto Motor und Sport“. So wolle Volkswagen hier den nächsten Schritt bei der Neuauflage des Modells T-Roc gehen. Das Fahrzeug soll demnach „im Vergleich zum Vorgängermodell eine deutlich vereinfachte Angebotsstruktur“ bekommen. „Damit nehmen wir Komplexität aus dem System und sparen entsprechend Kosten“, sagte Sander.

Jedoch bestünden auch Grenzen dabei, die Zahl der Varianten zu verringern. „Als Volumenanbieter, als Marktführer in Europa, brauchen wir ein breites Angebot“, betonte Sander. Während manche Kunden mit Basisfeatures auskämen, gebe es Käufer, die Wert auf eine umfangreiche Ausstattung legten. Deshalb könne die Marke Kunden auch in Zukunft nie nur vorkonfigurierte Autos mit minimalem Gestaltungsspielraum anbieten, sagte der Vertriebsvorstand: „Wir wollen dem Kunden weiter die Gelegenheit geben, sich sein individuelles Auto zusammenzustellen, aber nicht so komplex wie in den vergangenen Jahren.“

Der Volkswagen-Konzern steckt aktuell tief in der Krise. In den kommenden Jahren will der Hersteller pro Jahr 15 Milliarden Euro einsparen. Hierfür müssen auch die einzelnen Marken ihre Beiträge leisten.

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