Ford-Rückruf Wieder die Batterien

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Wie schon 2020 gibt es erneut Probleme mit der Wärmeabfuhr der HV-Batterien des Kuga-PHEV. Weltweit müssen deshalb knapp 200.000 Einheiten in die Vertragsbetriebe. Bis dahin gilt ein Ladestopp.

Noch immer kann an bestimmten Kuga-Batterien Gas austreten. (Bild:  Stuart G W Price/Ford)
Noch immer kann an bestimmten Kuga-Batterien Gas austreten.
(Bild: Stuart G W Price/Ford)

Ford hat wieder eine Rückrufaktion für die Plug-in-Hybrid-Varianten (PHEV) des Kuga gestartet. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) kündigte am Mittwoch eine Maßnahme für weltweit knapp 200.000 Einheiten der Baujahre 2019 bis 2023 an. Ein Kurzschluss in der Hochvolt-Batterie könne zum Fahrzeugbrand führen, warnt die Behörde. Eine weitere mögliche Folge der Defekte ist ein plötzlicher Fahrzeugstillstand. Kunden würden in einem solchen Fall eine Warnmeldung im Kombiinstrument erhalten mit der Aufforderung, das Fahrzeug sicher abzustellen. Der Aktionscode „24S79“ gilt demnach in Deutschland für 56.135 Einheiten.

In den USA war diese Rückrufkennung bereits im vergangenen Dezember verkündet worden. Wie schon 2020 wurde die Meldung durch erneute Fälle von Gasaustritt („thermal venting“) an der Hochvoltbatterie ausgelöst, die in einem Fall auch zum Fahrzeugbrand führte. Dies hat den Hersteller offenbar dazu veranlasst, die Kunden zu einem Ladestopp aufzufordern, so dass die Kompakt-SUVs bis zur Durchführung der Abhilfemaßnahme nur mit Benzin fortbewegt werden dürfen.

Die Vertragsbetriebe „aktualisieren die Software des Batteriesteuermoduls und ermöglichen es dem Modul, Batteriezellenanomalien zu erkennen", kündigte das KBA an. Wenn in der Werkstatt eine Anomalie erkannt werde, erfolge ein Austausch der Hochvoltbatterie. Laut US-Infos wurden die fehlerhaften Batteriezellen von Samsung SDI in Ungarn gefertigt. Die neue BECM-Software soll voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres verfügbar sein.

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