Schadentalk 2024
„Wir können keine Reparaturkapazitäten kaufen!“
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Der Kampf um Reparaturkapazitäten ist in vollem Gange. Versicherungen haben reagiert und sind finanziell bei Schadenlenkern eingestiegen oder haben sie komplett übernommen. Der diesjährige Schadentalk hinterfragte die Strategien und Ziele der Assekuranzen.
Im Bereich der aktiven Schadensteuerung durch Versicherungen und Schadenlenker liegt vieles im Argen. Die Herausforderungen wachsen, angefangen bei den Stundenverrechnungsätzen über die Ersatzteilpreise und deren Verfügbarkeit bis hin zu stark ausgelasteten Werkstätten und dem zunehmenden Fachkräftemangel. Themen wie kostenlose Dienstleistungen, Ersatzmobilität und Direktkundenregelung verschärfen die Situation zusätzlich – alles in allem gab es reichlich Gesprächsstoff für den von den Chefredakteuren Konrad Wenz (»Fahrzeug+Karosserie«) und Christian Simmert (schaden.news) moderierten Schadentalk während der Automechanika, der unter dem Motto stand: „Miteinander, gegeneinander – wohin steuert der Schadenmarkt?“
Martin Schneider, Leiter Werkstattnetze HUK-Coburg, schätzte zu Beginn der Diskussion in Frankfurt die aktuelle Entwicklung ein: „Die Marktlage hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Die Zeiten waren stark geprägt vom Fachkräftemangel. Das Auf und Ab in der Werkstatt war für uns ein neues Thema, und es stellte sich die Frage, wie wir damit umgehen sollen bzw. können – Schadenlenkung ist aufwendiger und auch intensiver in den Diskussionen geworden.“
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