Produktion Aus für das VW-Werk in Zwickau?

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Der Kompromiss zwischen der VW-Führung und den Gewerkschaften liegt nur wenige Wochen zurück. Doch schon gibt es neue Unsicherheiten über die Zukunft des Standorts Zwickau.

Der Audi Q4 E-Tron wird derzeit im VW-Werk Zwickau produziert. Mindestens die Varianten für den US-Markt und weitere VW-Modelle zieht der Konzern jedoch aus dem Standort ab.(Bild:  Audi)
Der Audi Q4 E-Tron wird derzeit im VW-Werk Zwickau produziert. Mindestens die Varianten für den US-Markt und weitere VW-Modelle zieht der Konzern jedoch aus dem Standort ab.
(Bild: Audi)

Das VW-Werk in Zwickau muss einem Medienbericht zufolge auch nach dem Kompromiss zwischen Volkswagen und Betriebsrat um seine Zukunft bangen. Im Volkswagen-Konzern gebe es Überlegungen, das letzte verbleibende Modell, den Elektro-Audi Q4 E-Tron, ab der ersten Hälfte der 2030er-Jahre zumindest teilweise auch an einem anderen Standort zu bauen, berichtet das Magazin „Spiegel“.

Im Gespräch ist demnach eine Produktion im US-Werk von Volkswagen in Chattanooga, heißt es in dem Bericht. Zumindest betreffe das die Fahrzeugvarianten für den US-Markt. Bisher rollen diese in Zwickau vom Band. Es würden aber diverse Möglichkeiten diskutiert. Zwickau, betont VW, bleibe auch künftig der Produktionsstandort für den Audi Q4 E-Tron und den Q4 E-Tron Sportback.

Erster Audi aus US-Werk

Das VW-Schwestermodell ID 4 wird bereits in Chattanooga produziert. Für Audi wäre der Q4 dann das erste Fahrzeug, das direkt in den USA hergestellt werde. Bisher bediene Audi den dortigen Markt vor allem aus seinem Werk in Mexiko.

Der Q4 E-Tron und dessen Kombivariante Q4 E-tron Sportback seien dann ab 2027 die einzigen Modelle, die noch in Zwickau gebaut würden. Man plant außerdem, dass die Produktion der VW-Modelle ID 3, ID 4, ID 5 und des Cupra Born nach Wolfsburg und Emden verlegt wird. Darauf hätten sich Unternehmen und Betriebsrat im Rahmen des Tarifkompromisses kurz vor Weihnachten verständigt. Für die bisher rund 9.500 Mitarbeiter gelte im Gegenzug eine Beschäftigungssicherung bis 2030.

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