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Die neu eingesetzte Technik bringt das Plateau nach jedem Be- und Entladevorgang auf das Fahrniveau, wodurch die gesetzlich vorgeschriebene Höhe für den Unterfahrschutz gewährleistet ist. Das System überwacht das Fahrniveau auch während der Fahrt und zeigt eventuelle Abweichungen an.
Eine zuschaltbare Anfahrhilfe unterstützt den Fahrer beim Anfahren auf schlüpfrigem Untergrund. Per Knopfdruck wird der Achsdruck auf die angetriebene Achse kurzfristig erhöht und so die nötige Traktion der Antriebsachse erreicht. Spätestens nach 90 Sekunden oder einer Geschwindigkeit von 30 km/h schaltet sich die Anfahrhilfe nach Angaben des Herstellers automatisch ab.
Knicklade-System Easy-Load
Auch das selbstfahrende Knickladesystem Easy-Load wurde von den Entwicklern überarbeitet und arbeitet nun schneller. Acht Sekunden vergehen bis das Chassis geknickt ist und die Laderampen automatisch ausgefahren sind. Der Auffahrwinkel liegt dabei bei circa neun Grad, optional bis zu 3,5 Grad. „So können liegengebliebene Fahrzeuge schnell aus Gefahrensituationen abtransportiert werden. Schnell hin und schnell wieder weg – das dient auch der Sicherheit der Mitarbeiter“, erklärt Peter Nebel.
Auch das Bedienpanel und die Funkfernsteuerung haben die Tuntenhausener weiterentwickelt. So können alle Tätigkeiten rund um das Be- und Entladen von einer Person gesteuert und überwacht werden.
Fahrzeugvarianten
Für den Blitzlader-2 werden 3,5 Tonnen Basisfahrgestelle verschiedener Hersteller verwendet. Der Aufbau eines eigenen Fahrgestells und die Integration des neu entwickelten Fahrwerks ermöglicht eine Auflastung auf 5,9 Tonnen. Optional bietet Algema auch Planen und Kofferaufbauten zum Schutz der verladenen Fahrzeuge an.
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