Zulieferer Bosch stellt Nutzfahrzeugsparte neu auf

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Bosch will mehr Umsatz mit Nutzfahrzeugtechnik generieren. Auf der IAA Transportation kündigte der Zulieferer an, den Geschäftsbereich für Lkw und Transporter neu zu strukturieren.

Bosch-Standort in Reutlingen.(Bild:  Bosch)
Bosch-Standort in Reutlingen.
(Bild: Bosch)

Bosch will die Chancen nutzen, die sich aus dem Wachstum des globalen Güterverkehrs und dem Umstieg auf alternative Antriebe ergeben. Wie der Zulieferer auf der IAA Transportation weiter mitteilt, werde deshalb das Nutzfahrzeuggeschäft innerhalb des Bereichs Mobility neu aufgestellt. Ab Januar 2025 führt das Unternehmen die Systementwicklung sowie das Produkt- und Portfoliomanagement für Trucks und Off-Road-Anwendungen in einer neuen Geschäftseinheit zusammen. Geleitet werde dieser Bereich von Jan-Oliver Röhrl, Executive Vice President Commercial Vehicles and Off-Road.

Laut der Nachrichtenagentur DPA setzt Bosch jeden vierten Euro mit Teilen für Nutzfahrzeuge um. Der Konzern geht künftig von einem Antriebsmix aus: Im Jahr 2030 werden internen Prognosen zufolge weltweit etwa 20 Prozent aller neu zugelassen Nutzfahrzeuge schwerer als sechs Tonnen über einen batterieelektrischen Antrieb verfügen; circa drei Prozent werden mit Brennstoffzellen fahren. Demnach werde 2035 gut jeder dritte Lkw mit einer Batterie an Bord bewegt, jeder zehnte mit einer Brennstoffzelle. Zu diesem Zeitpunkt soll es erste Fahrzeuge mit Wasserstoffmotor auf der Straße geben.

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