Ford-Rückruf Bremskraftunterstützung kann ausfallen

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Das Kraftfahrt-Bundesamt meldet einen Rückruf für den Pick-up Ranger. In den USA sind weitere aktuelle Modelle betroffen, darunter auch der bei uns erhältliche Bronco.

Laut dem KBA gibt es bei neueren Rangern ein Softwareproblem.(Bild:  Sven Prawitz/Vogel Communications Group)
Laut dem KBA gibt es bei neueren Rangern ein Softwareproblem.
(Bild: Sven Prawitz/Vogel Communications Group)

Ford ruft mehrere Modellreihen wegen eines möglichen Ausfalls der Bremskraftunterstützung zurück, darunter den Pick-up Ranger. Laut Dokumenten der US-Verkehrssicherheitsbehörde sind die Fahrzeuge mit einem elektronischen Bremskraftverstärker (EBB) von Bosch ausgestattet, dessen Software Ford zufolge eine fehlende Robustheit gegenüber Spannungsschwankungen aufweist.

Der EBB könne während der Fahrt durch Spannungseinbrüche und kurzzeitige Stromspitzen in einen Fehlermodus versetzt werden, wodurch die Bremsunterstützung ausbleibt – insbesondere auch dann, wenn Assistenzsysteme wie die Notbremsfunktion aktiv sind. Erst wenn der Motor ausgeschaltet und neu gestartet wird, verlasse der EBB diesen Zustand, hieß es. Der Bremsweg verlängere sich im Fehlerfall. Der Ausfall werde durch Warnleuchten sowie akustische Signale angezeigt.

Abhilfe soll ein Softwareupdate für das EBB-Steuergerät schaffen, das entweder Over-the-Air oder in der Werkstatt eingespielt werden kann. Der Aktionscode „25S77“ gilt laut Kraftfahrt-Bundesamt weltweit für rund 341.000 Ranger, wovon 8.524 hierzulande gemeldet sind. Sie liefen zwischen 27. Juni 2024 und 24. Juni 2025 vom Band.

In den USA wird zudem eine sechsstellige Stückzahl Broncos, F-150 und Expedition beziehungsweise Lincoln Navigator des Modelljahres 2025 zurückgerufen. Ob darunter auch Fahrzeuge nach Deutschland gelangt sind, ist unklar. Eine Anfrage an die Kölner Pressestelle blieb bislang unbeantwortet.

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