Automatisiertes Fahren BYD bringt das „Auge Gottes“ – und das steckt dahinter

Von Andreas Wehner 1 min Lesedauer

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Der chinesische Autobauer war bisher bei Assistenzsystemen nicht so gut aufgestellt. Das soll sich nun ändern. Das „Auge Gottes“, BYDs neue Technologie für automatisiertes Fahren, soll auch in Kleinwagen zum Einsatz kommen. Das ist eine Kampfansage.

BYD will seine neuen Assistenzsysteme künftig quer durch die Modellpalette anbieten.(Bild:  BYD)
BYD will seine neuen Assistenzsysteme künftig quer durch die Modellpalette anbieten.
(Bild: BYD)

Der chinesische Autobauer BYD hat neue Fahrerassistenzsysteme angekündigt – und nennt die Technologie dahinter ganz unbescheiden „Auge Gottes“. Dabei handelt es sich um automatisierte Fahrfunktionen nach Level 2 plus. Die Autos können somit beispielsweise auf Autobahnen auf- und abfahren, die Spur halten und wechseln oder Hindernissen ausweichen. Auch selbsttätiges Einparken soll möglich sein.

Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, soll das System in unterschiedlichen Ausbaustufen in den Modellen der diversen Konzernmarken zum Einsatz kommen. Und zwar – und das ist der eigentliche Clou – bis hinunter zum Kleinwagen Seagull, der in China für etwas mehr als umgerechnet 9.000 Euro erhältlich ist.

BYD will die so ausgestatteten Autos aber nicht teurer machen, was im aktuell tobenden Preiskampf in China durchaus eine Kampfansage ist. Gleichzeitig setzt der Hersteller das Signal, dass er die Technologie für die breite Masse verfügbar macht. Andere Autobauer – auch die europäischen – setzen solche Systeme nur in höheren Fahrzeugklassen ein.

Drei Stufen für unterschiedliche Fahrzeugklassen

BYD will das „Auge Gottes“ in drei Stufen anbieten. Den Einstieg markiert das „Auge Gottes C“, das auf Kameras, Radar und Ultraschallsensoren setzt. Es soll in den Fahrzeugen der Marke BYD zum Einsatz kommen.

Das „Auge Gottes B“ ist für die höher positionierten Töchter Denza und Fang Cheng Bao vorgesehen. Hier kommt zusätzlich zu den Kameras Lidar zum Einsatz.

Die höchste Stufe des Systems, das „Auge Gottes A“, kommt mit mehreren Lidar-Systemen und soll in den Highend-Modellen der Marke Yangwang verbaut werden.

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