Unfallreparaturen mit gebrauchten Ersatzteilen Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 6 min Lesedauer

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Gebrauchte Ersatzteile für die Reparatur von Unfällen an bestimmten Fahrzeugen zu verwenden, kann ökologische und wirtschaftliche Vorteile mit sich bringen. Doch die von Kfz-Versicherern favorisierte Vorgehensweise scheint noch nicht zu Ende gedacht.

Ziel der beteiligten Versicherer: zehn Prozent der heutigen Totalschäden als Gebrauchtteile verwerten.(Bild:  © edojob - stock.adobe.com)
Ziel der beteiligten Versicherer: zehn Prozent der heutigen Totalschäden als Gebrauchtteile verwerten.
(Bild: © edojob - stock.adobe.com)

Steigende Neuteilpreise und Stundenverrechnungssätze, verzögert oder gar nicht lieferbare Teile, die Notwendigkeit zeitwertgerechter Reparaturen und gesteigerte Anforderungen der derzeit in Überarbeitung befindlichen Altfahrzeugverordnung – allesamt Gründe, über die Verwendung gebrauchter Ersatzteile nachzudenken. Doch wird das Konzept funktionieren, worum sich derzeit rund eineinhalb Dutzend Kfz-Versicherer bemühen?

Konzept „grüner Kreislauf“

Worum geht es? Im Rahmen der Versicherungsforen Leipzig hatte vor etwa eineinhalb Jahren ein Konzept Premiere, das von seinen Entwicklern als „grüner Kreislauf“ bezeichnet wird: