Eine erfreuliche Entwicklung ihres Unternehmens konnten die Vorstände der Eurogarant Auto Service AG anlässlich der diesjährigen Deutschlandtour verkünden – trotz leicht rückgängiger Teileverkäufe bei steigenden Umsätzen. Die AG treibt das Thema Digitalisierung weiter voran und verbessert kontinuierlich ihre Prozesse.
Der Vorstand der Eurogarant Auto Service AG (v. l.): Sebastian Kaiser (ab Januar 2026), Guido Kalter, Thorsten Fiedler (Vorsitz) und Peter Börner.
(Bild: Wenz-VCG)
Am 10. 11. 2025 startete die Eurogarant Auto Service AG ihre diesjährige Deutschlandtour, die am 27. 11. an der Playa de Palma auf Mallorca endet. Guido Kalter, Peter Börner, Thorsten Fiedler (Vorstandsvorsitz) und der zukünftige neue Mann im Vorstand, Sebastian Kaiser, begrüßten die Teilnehmer der Eurogarant-Tour in Dietzenbach. Dies war die vorletzte Station der diesjährigen Deutschlandtour – die letzte befindet sich auf Mallorca, das scherzhaft oft als 17. deutsches Bundesland bezeichnet wird. Der Flieger nach Palma startet am 25.11. 2025.
Guido Kalter startete mit Zahlen zum Thema Schadenmanagement der Eurogarant Auto Service AG. Man pendele sich auf hohem Niveau ein, führte Kalter aus. „Wir haben eine sehr gute Entwicklung durchgemacht", sagte Kalter. Er lobte das hohe Leistungsniveau seiner Abteilung, die inzwischen 70 Mitarbeiter umfasst. „Aktuell verwalten wir rund eine halbe Million Fahrzeuge von zahlreichen Großkunden", sagte Kalter. Er berichtete aber auch von wegbrechenden Kunden, teilweise weil sich Eigentumsverhältnisse ändern oder weil es K&L-Betriebe gebe, die neuen Schadensteuerern im Markt hohe Nachlässe einräumen würden. Bei den daraus entstehenden Konditionen wolle die Eurogarant nicht mehr mithalten.
Digitale Zukunft
Kalter berichtete zudem, dass man zum 1. 11. 2025 einen Mietwagenbestellprozess für Eurogarant-Kunden implementiert habe. Grund dafür seien entsprechende Anfragen von Kunden gewesen. Insgesamt sei man dabei, die Kommunikation zwischen allen Schadenbeteiligten in der Eurogarant Auto Service AG komplett auf digitale Prozesse umzustellen. Dazu gehöre auch die Kundenapp sowie ein digitalisierter Werkstattvermittlungsauftrag. Im 2. Quartal 2026 soll es zudem ein Werkstattportal zur Unterstützung der Kommunikation mit den Werkstätten geben. Dieses würde über das Eurogarantportal Numinos verlinkt und sei nach Themen gegliedert. Damit würden sich viele Rückfragen erübrigen, beispielsweise zum Auftragsstatus. Darüber hinaus will die Eurogarant ab dem 1. 12. 2025 keine Papierrechnungen mehr versenden. Ab diesem Zeitpunkt wird es nur noch eine E-Rechnung geben und zusätzlich eine strukturierte Datei im ZugFerd-Format.
Der Vorstandsvorsitzende Thorsten Fiedler ging auf die Versicherungsprämien der Eurogarant-Leasingfahrzeuge ein und veranschaulichte, wann welche Schäden im abgelaufenen Jahr welche Kosten verursacht haben. Die Prämien würden nicht überraschend steigen. Probleme würden dabei nicht die kleinen Schäden machen, die den Fahrzeugen zugefügt würden, sondern die wenigen aber sehr kostenintensiven Personenschäden. In diesem Zusammenhang wurde den Gästen nahegelegt, sofern in den Betrieben die Fahrzeuge über eine Handel-Handwerks-Versicherung abgedeckt sind zu prüfen, wie ein möglicher Personenschaden mit 150.000 bis 300.000 Euro sich auf die gesamte Police auswirkt.
Peter Börner erklärte, dass es seit 2019 eine Umsatzprovision gebe, welche als kleiner Bonus für aktive Werkstätten definiert sei. Bisher seien hier fast eine Million Euro ausgeschüttet worden. Der Teileumsatz habe sich im Zeitraum 2022 bis 2024 nicht analog der Preiserhöhung der Ersatzteile beim Hersteller entwickelt, sodass in diesem Jahr gezielt mit den Werkstätten gesprochen wird, welche weniger oder unwissentlich weniger bestellt haben. Allein in diesem Jahr hätten die drei Eurogarant-Außendienstmitarbeiter 285 Besuche in den Betrieben durchgeführt. Hier habe man viele verschiedene Argumente zu hören bekommen, die oft auf Missverständnisse zurückzuführen seien. Im Verbund – also Werkstätten und die Eurogarant Auto Service AG – sollte man sich das wichtige Ersatzteilgeschäft nicht aus der Hand nehmen lassen.
Es geht ums Geld
Guido Kalter ging im Anschluss auf ein Problem ein, das sich durch die Schadenvermittlung im Allgemeinen ergibt. Die Versicherungswirtschaft referenziert in Hinblick auf die neue BGH-Rechtsprechung vom vergangenen Jahr immer mehr darauf, die Werkstatt nach Regulierung des Schadens in die Haftung zu nehmen. Kalter forderte die Teilnehmer auf, entsprechende Schreiben von Versicherungen nicht liegen zu lassen, sondern innerhalb der vorgegebenen Fristen zu reagieren. In Zusammenarbeit mit dem ZKF habe man entsprechende Schreiben vorbereitet (»Fahrzeug+Karosserie« wird dieses Thema in einer der kommenden Ausgaben aufgreifen).
Thorsten Fiedler ging auf das Personal der AG ein, das inzwischen 130 Mitarbeiter umfasst. Dazu gehöre auch Sebastian Kaiser, der ab dem 1. Januar 2026 den Vorstand der Eurogarant Auto Service AG verstärken würde. Grund hierfür sei der eigene Ruhestand, in den Fiedler ab Juni des Jahres 2026 eintreten will. Fiedler appellierte an die Betriebe, künftig auch die Ersatzteilbestellung über die Eurogarant abzuwickeln. Ab Januar 2026 würde die Eurogarant Auto Service AG die Stundenverrechnungssätze im Schadenmanagement anheben.
Stand: 08.12.2025
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Sebastian Kaiser gab letztlich noch einen Einblick in die Zahlen der Eurogarant Auto Service AG. Demnach sei der Gesamtumsatz der AG im Zeitraum Januar bis September von etwa 122 Millionen Euro auf 132 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt erwarte man im Jahr 2025 erneut einen weiterhin steigenden Umsatz. (we)