Mithilfe einer speziellen Software und effizienten Prozessen kümmert sich Carvokat um die anwaltliche Bearbeitung von Verkehrsunfällen. Die Kanzlei sorgt für die reibungslose Abwicklung – Kunden, Werkstätten und Gutachter kommen schneller zu ihrem Geld. Ein Service, den man künftig bundesweit anbieten will.
Unfall – was nun? Ein versierter Rechtsanwalt kann dabei helfen, dass der Gerschädigte zu der ihm zustehenden Entschädigung kommt.
(Bild: Rosenow | VCG)
Unfall – was nun? Diese Frage stellt sich der deutsche Autofahrer durchschnittlich alle sieben Jahre. Denn so oft wird er rein statistisch gesehen in einen Verkehrsunfall verwickelt. Die Beantwortung der Eingangsfrage fällt ihm naturgemäß schwer – er kennt seine Rechte und Pflichten nicht und er weiß nicht was zu tun ist. Kurz: Der Autofahrer der unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, ist schlicht überfordert.
Der Gesetzgeber weiß das und billigt ihm deshalb die Unterstützung durch Fachleute, wie Anwalt, Gutachter und Werkstatt zu. Nun eine Werkstatt findet der Autofahrer in der Regel relativ einfach in seinem Umfeld – eventuell ist er ja auch Stammkunde in dieser Werkstatt. Bei Anwalt und Gutachter sieht das schon anders aus. Diese Spezialisten hat der Autofahrer in der Regel nicht sofort an der Hand. Hier ist er häufig auf Empfehlungen angewiesen, beispielsweise von seiner Werkstatt.
Genau an dieser Stelle greift die Dienstleistung, beziehungsweise Software, von Carvokat. Geschäftsführer Frieder Steinle beschreibt: „Wir arbeiten mit Sachverständigen und Autohäusern zusammen, die unseren Service empfehlen. Entscheiden muss letztlich ausschließlich der Geschädigte über den weiteren Verlauf und ob er ein anwaltliches Schadenmanagement wünscht.“
Der Anreiz sowohl für die Reparaturwerkstatt als auch für den Gutachter sei, dass diese möglichst schnell und vollständig ihre Rechnung bezahlt haben wollten. „Kommt es zu Kürzungen durch den eintrittspflichtigen Versicherer, müsste eine Werkstatt den offenen Betrag dem Kunden direkt in Rechnung stellen oder alternativ ausbuchen – das ist für die Reparaturwerkstatt ein großes Problem“, ergänzt Steinle. Durch das Einschalten des Anwalts, ließen sich Rechnungskürzungen sehr häufig minimieren bis vollständig abwenden. Zu den Kürzungen wird umgehend unter Bezug auf die Rechtsprechung unter Fristsetzung zur Leistung Stellung genommen.
Jede Werkstatt könne mit Carvokat zusammenarbeiten. „Wir machen keine Verträge, die Werkstatt kann aber sicher sein, dass ihr Kunde bei uns gut aufgehoben ist. Im Prinzip ist das ein Service, den die Werkstatt dem Kunden anbieten kann“, fügt Steinle an. Steinle bezeichnet die Carvokat-Plattform als Anlaufpunkt für die an der Unfallschadenbeseitigung Beteiligten. Alle Informationen zum Schaden würden hier zusammenlaufen und könnten je nach Zugangsrechten von den verschiedenen an der Schadenabwicklung beteiligten Personen eingesehen werden.
Schaden schnell erfassen
Für den Geschädigten gibt es beispielsweise die sogenannte Expresserfassung. Hier kann er seinen Schaden in weniger als einer Minute, inklusive der Anwaltsvollmacht, anlegen. Erfasst werden im ersten Schritt lediglich die nötigsten Daten, wobei genau darauf geachtet wurde, dass der Kunde Alle notwendige Daten nur einmal angeben muss. Sobald der Schaden angelegt und der Fall mandatiert ist, fließen alle weiteren Informationen in die Schadenakte, vom Gutachten über die Mietwagenrechnung bis hin zur Reparaturrechnung.
„Der Kunde muss nichts machen – wir kümmern uns um seinen Fall, wenn er uns bevollmächtigt seinen Unfall mit dem gegnerischen Versicherer zu regulieren“, führt Steinle aus. Über das System halte man den Kunden während der Schadenabwicklung auf dem Laufenden, bspw. mittels E-Mail-Korrespondenz. Zudem habe der Kunde jederzeit Möglichkeit, die E-Akte zu seinem Fall einzusehen. Für Autohäuser und Sachverständige, die bei Carvokat Rechnungssteller sind, gebe es auch eine spezielle Ansicht und die für sie relevanten Informationen, wie Rechnungsdatum, Zahlungseingang, kpl. bezahlt oder wurde gekürzt, was wurde gekürzt oder warum usw., stehen zum Abruf bereit. „Diese Informationen bieten wir in der Rechnungsstelleransicht, das ist für Gutachter und Autohäuser auch ein Mehrwert“, ergänzt Steinle.
„Wir halten den Autohäusern den Rücken frei“, ist der Geschäftsführer überzeugt. Die Fallanlage solle nicht durch das Autohaus erfolgen, sondern durch Carvokat. Diese Dienstleistung – die es derzeit Schwerpunktmäßig im Allgäu und in Oberschwaben, einschließlich Stuttgart und Ulm gibt – beabsichtigt Carvokat innerhalb der nächsten zwei Jahre bundesweit anzubieten. Autohäusern und Gutachtern, die ihren Kunden diese Dienstleistung anbieten, stellt Carvokat individualisierte PoS-Materialien zur Verfügung. Hierzu gehören unter anderem ein Flyer „Deine Rechte – Aufklärung zu den Rechten des Geschädigten, Broschüren, Notfallkarte mit QR-Code usw.
Stand: 08.12.2025
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