Nutzfahrzeuggeschäft Erste Kia-Transporter-Händler in den Startlöchern

Von Andreas Wehner 3 min Lesedauer

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Kia bringt einen elektrischen Konkurrenten für den VW Bulli und baut dafür ein eigenes Netz auf. Zwar mit Überschneidungen zur aktuellen Organisation, aber einem separaten Vertrag. Schon im Mai sollen Vorbestellungen für den Kia PV5 möglich sein.

Der Kia PV5 ist ein Konkurrent des elektrischen VW Bulli.(Bild:  Kia)
Der Kia PV5 ist ein Konkurrent des elektrischen VW Bulli.
(Bild: Kia)

Kia kommt beim Aufbau seines Netzes für die in Kürze startenden Elektro-Transporter voran. „Aktuell haben 40 Unternehmen einen Letter of Intent unterzeichnet. Der Vertrag ist kurz vor der Finalisierung“, sagte Thomas Djuren, Geschäftsführer bei Kia Deutschland. Dabei soll es nicht bleiben. „Wir möchten schnellstmöglich 100 Standorte haben, auch um möglichst flächendeckend von der Pre-Launch-Phase ab 2. Mai zu profitieren“, so Djuren.

Dann will Kia die Orderbücher öffnen. Als Kunden visiert der Importeur beispielsweise Paketlieferdienste an, sowie kleine und mittelständische Unternehmen und Handwerker. „Auch Kommunen, die ja mehr und mehr angehalten sind, Elektrofahrzeuge zu kaufen, sind eine wichtige Zielgruppe“, sagt Djuren.