Hagelscanner-Benchmark des BVAT Es gibt Verbesserungspotenzial

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 4 min Lesedauer

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Die Initiative des BVAT, die Präzision von Hageldellenscannern zu vergleichen, ist löblich. Doch das Ergebnis des Erstlingswerks wirft mehr Fragen als Antworten auf. Welche Erkenntnisse können an Universalscannern interessierte Kfz-Betriebe trotzdem gewinnen?

Mitarbeiter von Scannerherstellern während der Hagelscanner-Benchmark Ende April in Ibbenbüren.(Bild:  BVAT)
Mitarbeiter von Scannerherstellern während der Hagelscanner-Benchmark Ende April in Ibbenbüren.
(Bild: BVAT)

Ibbenbüren bei Osnabrück am 29. April: Auf Einladung des Bundesverbands Ausbeultechnik & Hagelinstandsetzung (BVAT) kamen an der Zentrale der Hagelschaden Zentrum Deutschland GmbH mehrere Hersteller von Hageldellenscannern zusammen. Am Vergleichstest, genannt Hagelscanner-Benchmark, nahmen diese drei Scanner teil:

  • Autoscan vom gleichnamigen Hersteller aus Alsdorf bei Aachen
  • Buhda von Hast aus Essen
  • Elscope Vision von NTA aus Shanghai (China)

Jeden Hageldellenscanner durchfuhren drei Pkw jeweils zweimal: ein BMW 5er Touring mit schwerem Schaden, ein Mini Cooper One mit mittlerem Schaden und ein Opel Corsa mit leichtem Schaden. Zuvor hatte eine zehnköpfige Jury, bestehend unter anderem aus Mitarbeitern von Versicherungen, die Zahl der jeweiligen Hageldellen manuell erfasst. Gemessen wurden zudem die benötigten Aufbauzeiten, was für Kfz-Betriebe aber keine Relevanz besitzt.