Markendiagnose Euro-DFT: Noch kein Windows-11-Rechner?

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Werkstätten, die sich bereits vor etlichen Jahren für das Marken-Diagnose-System vom Adis Technology entschieden haben, aufgepasst: Der Windows-10-Support wird im Oktober eingestellt.

Euro-DFT-Besitzer sollten zeitnah prüfen, ob ihr Rechner Windows-11-kompatibel ist.(Bild:  ADIS)
Euro-DFT-Besitzer sollten zeitnah prüfen, ob ihr Rechner Windows-11-kompatibel ist.
(Bild: ADIS)

Mit dem 14. Oktober beendet Microsoft den Support für Windows 10 einschließlich aller Sicherheitsupdates. Ab diesem Zeitpunkt lässt sich entsprechende Hardware nicht mehr sicher und stabil in produktiven oder vernetzten IT-Umgebung betreiben. Darauf weist jetzt das Unternehmen Adis Technology hin, Anbieter des „Mehrmarken-Markendiagnosesystems“ Euro-DFT. Mit der Einführung von Windows 11 hat Microsoft die Hardwareanforderungen deutlich verschärft. Viele ältere Systeme erfüllen diese nicht mehr. „Ihnen fehlen entweder notwendige Sicherheitsmodule wie TPM 2.0, oder ihre Prozessoren (CPUs) sind nicht mit den neuen Anforderungen kompatibel. Zwar kursieren im Internet zahlreiche Anleitungen, mit denen sich diese Systemprüfungen umgehen lassen, um Windows 11 dennoch zu installieren, doch Experten raten ausdrücklich davon ab“, erklärt Dirk Marichal, Geschäftsführer der Adis-Technology, gegenüber »kfz-betrieb«.

Seit mehr als neun Jahren ist das Euro-DFT auf dem Markt. Doch auch wenn der Anbieter bereits seit circa sechs Jahren Computertechnik nutzt, die Windows-11-kompatibel ist, so befinden sich noch einige Systeme im Markt, die sich nicht auf die aktuelle Version von Microsoft updaten lassen. Denn auch wenn ältere CPUs über entsprechende Leistungswerte und Taktraten überzeugen, fehlen ihnen zentrale Befehle, die Windows 11 aktiv nutzt. Ohne diese modernen Befehlssätze kann das Betriebssystem sein volles Potenzial nicht ausschöpfen – und arbeitet im Vergleich zu Windows 10 oft sogar deutlich langsamer. Interne Tests von Adis-Technology haben gezeigt: Auf nicht kompatiblen Systemen, auf denen Windows 11 mithilfe technischer Umgehungen installiert wurde, lag die Leistung um bis zu 30 Prozent unter den unter Windows 10 gemessenen Werten.

Werkstätten sollte auf Bastellösungen verzichten

Darüber hinaus ist unklar, ob zukünftige Updates auf nicht kompatibler Hardware überhaupt dauerhaft installiert werden können. Für Softwarehersteller ist es ein leichtes, inkompatible Systeme zu identifizieren. Microsoft und viele Anbieter von vernetzter Werkstattsoftware richten ihre Entwicklung seit Langem konsequent auf Windows 11 aus. Für den Werkstattalltag bedeutet das: Nur Systeme, die die offiziellen Anforderungen erfüllen, garantieren einen stabilen, leistungsfähigen und zukunftssicheren Betrieb.

Neben dem Austausch veralteter Hardware überzeugen moderne Computer zusätzlich durch deutlich höhere Rechenleistung, geringeren Stromverbrauch und, dank energieeffizienter Komponenten, auch mit längeren Akkulaufzeiten im mobilen Einsatz. Sie garantieren die volle Kompatibilität mit aktueller und künftiger Herstellersoftware. „Planen Sie daher den Umstieg auf ein aktuelles Gerät frühzeitig ein, wenn Sie Ihr Herstellersystem oder das Euro-DFT weiterhin sicher, zuverlässig und herstellerkonform nutzen möchten“, rät Dirk Marichal. Bestandskunden bieten Adis ein preisreduziertes Paket mit Laptop der neuesten Generation (Lenovo ThinkPad) mit fünf Jahren Garantie sowie Personalisierung und Umschreibung der Software für 2.088 Euro. Alternativ gibt’s ein „Toughbook“ der Marke Wortmann Terra für 2.899 Euro.

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