Werkstatt-Werte-Union (WWU) Gebrauchtteile bringen keinen Mehrwert

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

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Neben der offiziellen Agenda zur Mitgliederversammlung der Werkstatt-Werte-Union (WWU), umfasste die Veranstaltung wichtige Themen wie die Optimierung der Arbeitsprozesse, die Verbesserung der Bedingungen für Betriebe in der Schadenlenkung und die Zukunftsplanung der WWU.

Das Organisationsteam der Mitgliederversammlung, unter anderem: Lara Beutel (3. V. l.), Matthias Kaupp (Vorstand), (4. v. l.), Harald und Susanne Beutel (6.,7. v. links) als Gastgeber.(Bild:  WWU)
Das Organisationsteam der Mitgliederversammlung, unter anderem: Lara Beutel (3. V. l.), Matthias Kaupp (Vorstand), (4. v. l.), Harald und Susanne Beutel (6.,7. v. links) als Gastgeber.
(Bild: WWU)

Bereits Ende April dieses Jahres fand die vierte Mitgliederversammlung der Werkstatt-Werte-Union (WWU) bei der Hans Luhof GmbH in Hagen statt. Hierbei bestätigten die Mitglieder die Arbeit des Vorstandes und des Beirates. Entsprechend wurden die bisherigen Amtsinhaber Matthias Kaupp, Harald Beckl und Ulrich Beutel in Ihren Ämtern als Vorstand und Beirat bestätigt.

Besondere Highlights waren die Betriebsbesichtigung der Hans Luhof GmbH im Anschluss zur Versammlung sowie die offene Diskussionsrunde, in der die Teilnehmer die Möglichkeit hatten, ihre Ideen und Vorschläge zur Arbeit der WWU direkt einzubringen. Demnach verstärkt sich aktuell der Verdruss gegen die Schadenlenkung unter den Betrieben. Die eigentlich gute Grundidee der aktiven Schadenlenkung würde immer mehr zu Lasten der Betriebe und zu Gunsten der Schadenlenker und Versicherer verändert – beispielsweise durch die Idee der Versicherer und Schadenlenker den „Einsatz von IAM- oder gebrauchten Ersatzteilen“ vorzuschreiben und das vorantreiben eines „Nachhaltigkeitsstandards“.

Im Falle der IAM-Teile und Verwendung von gebrauchten Ersatzteilen heißt es von der WWU, dass dies keinen Mehrwert für die Betriebe bringe. Im Gegenteil – der Einsatz von gebrauchten oder IAM-Teilen sei oft mit Mehraufwand verbunden, den die Betriebe zusätzlich einfordern müssten.

Auch zum Thema Nachhaltigkeitsstandard hat die WWU ein klares Bild: Es dürfe nur einen Standard für die Betriebe geben und keine Mehrfachzertifizierungen, wie es die Branche in der Vergangenheit oft erlebt habe. Dazu unterstützt die WWU derzeit eine übergreifende Initiative aus Verbänden, Herstellern und den Werkstattbetrieben. Zugleich sei die WWU in diesem Punkt auch für herstellerunabhängige Standards offen, alles jedoch mit dem Ziel: Ein Standard für die Betriebe. „Wir wollen an dieser Stelle als WWU mitgehört und nicht ausgeschlossen werden – dafür und für unsere Betriebe setzen wir uns ein“ – so Harald Beckl, Projektleiter der Initiative. Hierfür pflege die WWU auch Kooperationen mit den Verbänden BFL und ZKF.

Die Werkstatt-Werte-Union setzt sich für die Interessen ihrer Mitglieder ein und stellt hierfür den kollegialen Austausch sowie die enge Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. „Wir setzen auf die Stimmen der Betriebe und sprechen die Punkte in deren Sinne an. Es gibt nämlich eine alternative zur Schadenlenkung“, weiß Ulrich Beutel aus eigener Erfahrung. Weitere Infos zur WWU sowie den Mitgliedsantrag finden Sie unter www.wwunion.de.  (nl)

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