Stellantis-Rückrufe Gurt-Verankerung verstärken

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei einer sechsstelligen Stückzahl des Peugeot 308 könnte die Rückhaltewirkung der hinteren Gurte beeinträchtigt sein. Der Alfa Tonale muss wegen eines möglichen Ausfalls des Heckkamerabildes in die Vertragswerkstatt.

Für Zehntausende älterer 308 steht hierzulande eine Rückrufaktion an. (Bild:  Peugeot)
Für Zehntausende älterer 308 steht hierzulande eine Rückrufaktion an.
(Bild: Peugeot)

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat zwei neue Stellantis-Rückrufe veröffentlicht. Der größere gilt dem Peugeot 308 aus dem Produktionszeitraum 12. Oktober 2015 bis 1. Februar 2019. Wie eine Markensprecherin auf Anfrage sagte, sind die betroffenen Einheiten auf der Rückbank möglicherweise mit Verankerungen des Sicherheitsgurts ausgestattet, die nicht den gesetzlichen Vorschriften an die Kraftspezifikation entsprechen. „Im schlimmsten Fall kann dies zu einer eingeschränkten Fähigkeit des Aufrollers, den Insassen während eines möglichen Aufpralls zurückzuhalten, führen“, erklärte sie.

Das KBA spricht in seinem Warnhinweis von einem möglichen Bruch der oberen Verankerungen der Sicherheitsgurte in der zweiten Sitzreihe. Die Verstärkung dieser Verankerungen dauert in der Vertragswerkstatt den Angaben zufolge etwas über 45 Minuten. Die Maßnahme mit der Herstellerkennung „MWL“ läuft seit Mitte Juli und ist weltweit für rund 243.000 Einheiten vorgesehen, davon 27.116 in Deutschland.

Deutlich kleiner ist der Rückruf „F50P“ für den Alfa Romeo Tonale. Rund 22.000 Kompakt-SUVs droht ein Ausfall des Radiodisplays. Dadurch könne das Bild der Rückfahrkamera nicht angezeigt werden, so das KBA. Eine Aktualisierung der Displaysoftware (DCSD) soll dies beheben. Hierzulande erhalten sie knapp 1.200 Einheiten, die zwischen 25. Januar 2024 und 1. April 2025 vom Band liefen. Weitere Infos erteilt der Hersteller unter der Rufnummer 00800 - 2532 0000.

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