Honda-Rückruf Wieder Probleme mit der Kraftstoffpumpe

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Wie schon 2020 und 2024 muss erneut eine siebenstellige Stückzahl der Baureihen Civic, ZR-V und CR-V wegen erhöhter Brandgefahr überprüft werden, wobei die Menge in Deutschland diesmal überschaubar ist.

Unter anderem neuere Honda Civics sollen bei den Vertragswerkstätten vorgeführt werden. (Bild:  Rosenow – VCG)
Unter anderem neuere Honda Civics sollen bei den Vertragswerkstätten vorgeführt werden.
(Bild: Rosenow – VCG)

„Risse im Inneren der Hochdruck-Kraftstoffpumpe können zu einem Kraftstoffleck führen. Es besteht erhöhte Brandgefahr“. So warnt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) seit kurzem vor relativ neuen Modellen des Civic (Modellcode: FE), CR-V (RS) und ZR-V (RZ). Bereits 2020 und im vergangenen Jahr gab es Rückrufe wegen Problemen mit dem Bauteil. Nun ist es wieder soweit: Laut Behörde sind weltweit weitere rund 1,4 Millionen Einheiten betroffen.

Inkludiert in den neuen Aktionscode „6YP“ sind auch die Voll- und Plug-in-Hybrid-Varianten sowie beim Civic der Type R. Sie stammen aus dem Produktionszeitraum Oktober 2021 bis einschließlich August 2024. Nach einem Leckagetest tauscht die Vertragswerkstatt bei Bedarf die Kraftstoffpumpe aus. PHEV-Modelle erhalten grundsätzlich eine neue Pumpe, „weil die Anzahl der absolvierten Pumphübe aufgrund des möglichen rein elektrischen Betriebs nicht zweifelsfrei ermittelt werden kann“, wie das KBA meldet. Honda gehe ab einer fehlerfreien Laufleistung von 1.100 km von Dauerhaltbarkeit aus.

Zur Dauer der Reparatur liegen bislang aus der Honda-Pressestelle noch keine Angaben vor. Bei Teiletausch dürften es aber um die 2,5 Stunden sein. Ebenfalls noch nicht überliefert ist, ob der Rückruf behördlich überwacht wird. Fest steht: Hierzulande müssen 6.750 Einheiten zum Check.

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