Ladungssicherung Jedes Transportgut ist anders

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 8 min Lesedauer

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Das Problem Ladungssicherung ist in aller Munde und somit gelöst – könnte man meinen. Kontrollbehörden wie der Verkehrsdienst Karlsruhe sind anderer Meinung. »F+K« beleuchtet das Thema. Zum einen allgemein, zum anderen mit Fokus auf den Fahrzeugtransport.

Ein ideal fixiertes Fahrzeug: Dreipunktgurte an allen Rädern. Je nach Bauart, Ausführung und Alter können auch andere oder ergänzende Fixierungen nötig werden.(Bild:  Diehl – VCG)
Ein ideal fixiertes Fahrzeug: Dreipunktgurte an allen Rädern. Je nach Bauart, Ausführung und Alter können auch andere oder ergänzende Fixierungen nötig werden.
(Bild: Diehl – VCG)

Noch in den Neunzigerjahren war nur wenig von Ladungssicherung die Rede. Meist dann, wenn ein Unfall geschehen war und mangelnde Ladungssicherung als ursächlich erkannt wurde. Oder wenn mangelnde Ladungssicherung den Schaden vergrößerte. Das verwundert, denn seit es Automobile gibt, werden damit auch Güter befördert, die im oder auf dem Automobil zu sichern sind.

Heute ist die Ladungssicherung ein enorm wichtiges Thema – theoretisch. Zumindest wird deutlich häufiger von ihr geredet. Praktisch wird sie jedoch nach wie vor stiefmütterlich behandelt. Selbst von Transporteuren, die sich leidlich um Ladungssicherung bemühen, wird oft übersehen, dass sie stets individuelle Maßnahmen erfordert. Mit anderen Worten: Ladungssicherung ist so individuell wir die Ladung, die gesichert werden soll.