Werkstattausrüstung
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Auch wer Werkstattausrüstung kaufen muss, kauft gerne günstig. Da lohnt es sich zu wissen, wo man den Verhandlungshebel ansetzen kann und wo eher nicht. Daten des ASA-Verbands geben wertvolle Hinweise.
Ey Alder, was geht?“ Diese Frage stellt man nicht nur in bestimmten deutschen Milieus; auch Unternehmen stellen sie sich. Allen voran solche, deren Geschäftsmodell die Produktion bzw. der Handel von Gütern ist. Da bilden die Hersteller von Werkstattausrüstung keine Ausnahme. Auch sie interessieren sich brennend dafür, zu erfahren, was geht und was nicht. Sprich, welche Produktgruppen (könnten) aktuell – auf Neudeutsch – performen, und welche nicht. Umgekehrt geben sie, die Mitglieder des Bundesverbands der Hersteller und Importeure von Automobil-Service-Ausrüstungen e.V., kurz ASA, ein veritables Stimmungsbarometer ab. Sie wissen, was Werkstätten in Sachen Betriebsausstattung gerade interessiert und was nicht, bzw. worin diese bereit sind zu investieren, und welche Werkzeuganschaffungen sie momentan auf die lange Werkbank schieben.
„Gesetzliche Neuregelungen sind der stärkste Treiber für Investitionen in neue Ausrüstung. Das sahen wir in den letzten Jahren zum Beispiel bei den Themen Bremsprüfstand (BPS), Scheinwerferprüfplatz und Partikelzählung. Aktuell ist der Absatz von BPS nach dem Boom der Jahre 2017 bis 2019 fast zum Erliegen gekommen; investiert wird nur noch in geringem Umfang. Ähnlich ist es bei SEP und Partikelmessgeräten“, erklärt Frank Beaujean, seines Zeichens ASA-Präsident. Ein weiterer starker Treiber in Sachen Investitionen ins Equipment ist die Fahrzeugtechnik. Das zeigt sich vor allem bei Diagnosegeräten: „Hier geht der Trend zu hochwertigeren und leistungsfähigeren Multimarkentestern. Hinzu kommen neue Diagnose-Tools für den langsam, aber stetig steigenden Anteil von Elektro- und Hybridfahrzeugen, in die alle Werkstätten investieren müssen. Und auch die Entwicklung bei Fahrerassistenzsystemen zwingt Werkstätten zu neuen Anschaffungen – Stichwort Rekalibrierung“, ergänzt Marco Kempin, Vizepräsident Finanzen beim ASA.
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