Service und Ersatzteile für Fisker Lebenszeichen aus Österreich

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 3 min Lesedauer

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Nach der Insolvenz des Herstellers und nahezu aller seiner Tochtergesellschaften liegt die Hoffnung auf weitere Betreuung in Kundenhand befindlicher Fisker Ocean bei der österreichischen Fisker GmbH und der Fisker Owners Association. Ein Statusbericht mit Nennung von Spezialisten und Kontaktdaten.

Europaweit wurden bis April 2024 gut 2.200 Fisker Ocean verkauft, davon mehr als 600 nach Deutschland.(Bild:  Fisker)
Europaweit wurden bis April 2024 gut 2.200 Fisker Ocean verkauft, davon mehr als 600 nach Deutschland.
(Bild: Fisker)

Totgeglaubte leben länger – das Sprichwort scheint auch für Fisker zu gelten. Zumindest für die Fisker GmbH im österreichischen Graz. Die vormalige Tochtergesellschaft des insolventen US-amerikanischen Herstellers Fisker Inc. ist sozusagen die einzige Überlebende der Unternehmensgruppe. „Die Fisker GmbH gehört zum Treuhand-Fonds aus der Abwicklung der Insolvenzverfahren der ehemaligen amerikanischen Muttergesellschaft“, beschreibt Geschäftsführer Joern Trierweiler den heutigen Status.

Vor der Insolvenz gerettet hat die Fisker GmbH ihr Bestand an Teilen, die ursprünglich für die Fahrzeugproduktion bei Magna Steyr in Graz vorgesehen waren und nun der Ersatzteilversorgung in Kundenhand befindlicher Fisker Ocean dienen sollen. Joern Trierweiler präzisiert: „Der Ersatzteilbestand gründet sich auf den Teilen, welche zum Zeitpunkt des Produktionsstopps in diversen Lagern vorhanden waren. Diese sind jetzt in einem Zentrallager gebündelt und für die Einzelteillogistik vorbereitet. Ersatzteile sind über die Servicepartner zu beziehen.“ Der Infokasten auf Seite 35 listet die deutschen Partnerwerkstätten auf.