Ford-Rückruf Lenkprobleme bei rund 7.000 Kuga-Exemplaren

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Wer erhöhte Geräuschentwicklung, Vibrationen und ein nicht in die Mittelstellung zurückkehrendes Lenkrad ignoriert, könnte mit einem Lenkungsverlust bestraft werden. Zwei Reparaturvarianten stehen zur Auswahl.

Im ungünstigsten Fall könnte bei den betroffenen Einheiten die Lenkung ausfallen.(Bild:  Ford)
Im ungünstigsten Fall könnte bei den betroffenen Einheiten die Lenkung ausfallen.
(Bild: Ford)

Weil sich der obere Lenkgetriebedeckel und das Zahnstangengehäuse im Laufe der Zeit lockern könnten, gibt es bei einigen Ford Kuga möglicherweise übermäßiges Spiel im Lenkrad. Im schlimmsten Fall könnte sich dadurch die Ritzelwelle von der Zahnstange lösen, was zu einem Verlust der Lenkung führen würde.

Vor einem solchen Schadensfall müsste der Kunde aber deutlich vernehmbare Geräusche von der Lenksäule und ein nicht in die Mittelstellung zurückkehrendes Lenkrad ignoriert haben, wie ein Sprecher der Ford-Werke GmbH auf Anfrage versicherte.

30 Minuten oder vier Stunden

Es gebe zwei Möglichkeiten, das Problem zu beheben, erklärte er weiter. Sollte die Vertragswerkstatt kein übermäßiges Spiel in der Lenkung feststellen, baue sie eine „Bewegungssperre“ ein. Die Reparaturzeit betrage dann 30 Minuten. Über vier Stunden dauere die Instandsetzung dagegen, wenn bereits übermäßiges Spiel vorhanden ist. Dann stehe nämlich ein Austausch des Lenkgetriebes an.

Die Arbeitsaufträge gelten weltweit für 26.531 Exemplare des Kuga, davon 7.079 in Deutschland. Die Kompakt-SUV liefen zwischen 14. Januar und 30. Juli 2021, sowie 4. August und 19. November 2021 im spanischen Ford-Werk in Valencia vom Band. Die Aktionskennung lautet „23S57“.

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