Hyundai/Kia-Rückruf Mögliche Bremsprobleme bei den Kompakt-SUVs

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Die SUV-Geschwister Tucson und Sportage benötigen eine Aktualisierung der Motorsteuerung, da ansonsten in der Startphase ein Ausfall der Bremskraftunterstützung droht. Weltweit sind über 45.000 Einheiten betroffen.

Tausende Kia-Sportage-Halter bekommen derzeit Post vom KBA.(Bild:  Wehner/Vogel Communications Group)
Tausende Kia-Sportage-Halter bekommen derzeit Post vom KBA.
(Bild: Wehner/Vogel Communications Group)

Die Mild-Hybrid-Varianten des Hyundai Tucson und Kia Sportage sind Gegenstand einer Rückrufaktion. Ein hohes Beschleunigungsdrehmoment könne die Vakuumpumpe während der Motorstartphase beschädigen, erklärte ein Sprecher der Kia-Deutschlandzentrale auf Anfrage. Sollte die Pumpe dadurch ausfallen, ist eine erhöhte Bremspedalkraft notwendig, um das Fahrzeug zu verzögern. Dadurch steigt die Unfallgefahr.

Ein Update der Motorsteuerung soll Abhilfe schaffen. Den Zeitaufwand hierfür taxierte der Unternehmenssprecher auf etwa eine halbe Stunde. „Für den kompletten Werkstattablauf, einschließlich Fahrzeugannahme und -rückgabe, sind jedoch bis zu 1,5 Stunden einzuplanen“, sagte er. Der Kia-Aktionscode „240S33“ gilt den Angaben zufolge für 23.887 SUVs, davon 5.074 in Deutschland. Die betroffenen Sportage-Einheiten liefen zwischen 8. September 2022 und 14. Juni 2023 vom Band.

Der Hyundai-Rückruf mit der Kennung „41DC22“ gilt nach unseren Informationen weltweit für etwas über 22.000 Tucson-Einheiten aus dem Bauzeitraum September 2022 bis September 2023. Stückzahlangaben für den deutschen Markt liegen hier noch nicht vor.

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