Nachfertigung Porsche: endlich wieder Pascha

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Die Klassik-Sparte des Herstellers bietet eine Neuauflage bekannter Stoffe für Sitze und Türverkleidungen an. Sie sind 1:1 Kopien der damals verwendeten Materialien und genügen strengsten Qualitätskriterien.

Geben Innenräumen den perfekten Look zurück: Originale Stoffemuster, die Porsche nun wieder für zahlreichen Modelle anbietet.(Bild:  Porsche)
Geben Innenräumen den perfekten Look zurück: Originale Stoffemuster, die Porsche nun wieder für zahlreichen Modelle anbietet.
(Bild: Porsche)

Sie sind der Lack des Innenraums: Zeigen sie nicht nur Patina sondern handfesten Verschleiß, dann wird's Zeit für eine Erneuerung. Doch anders als im Fall Karosseriebeschichtung stellt sich bei Sitz- und Türverkleidungsstoffen ganz schnell die Frage „Woher nehmen und nicht stehlen?“. Schließlich sind originale Stoffe mit das erste, was Hersteller mit Blick auf historische Fahrzeuge nicht mehr liefern können. Diesem Umstand trägt nun Porsche Rechnung und hat deshalb eine breit angelegte Nachfertigungsaktion gestartet. Sie ermöglicht Besitzern klassischer Modelle bzw. den entsprechenden Restaurierungsbetrieben bzw. Autosattlern bekannte Stoffmuster wie Pascha, Schottenkaro und Pepita wieder in original Porsche-Qualität zu beziehen. Dank der Neuauflage der Stuttgater lassen sich die Interieurs vieler Young- und Oldtimer sitzbezugmäßig wieder in den Auslieferungszustand zurückversetzen.

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„Besonders wichtig war uns bei diesem Projekt, dass wir mit den Stoffen unser Qualitätsversprechen einhalten. Im Markt finden sich leider viele Imitationen, die entweder gar nicht als Sitzstoff geeignet sind oder bereits nach kurzer Zeit ihre Optik verlieren. Deshalb möchten wir unseren Kunden wieder eine getestete Original-Alternative bieten,“ sagt Ulrike Lutz, Leiterin Classic bei Porsche. Als Porsche Originalteile erfüllen die neuen „alten“ Textilien die hohen qualitativen Anforderungen des Sportwagenherstellers. Das gilt für Haptik und Langlebigkeit ebenso wie für die Exaktheit der teils ausgesprochen komplizierten Muster und Farbkombinationen. „Häufig muss der Sattler nur den Fahrersitz frisch beziehen. Dann ist es unser Anspruch, dass dieser weiterhin optisch zum Beifahrersitz passt, der ja in der Regel noch einen alten Bezug hat“, erläutert Produktmanager Lukas Werginz.

Wesentliche Infoquelle für diese Neuauflagen bot das Unternehmensarchiv, aber nicht nur. Denn zu Vergleichszwecken erwarb Porsche zusätzlich rare Lagerware wie z. B. einen unberührten 911-Sitz in den USA. 1975 mit grünem Schottenkaro bezogen, hatte dieser Sitz nie den Weg in einen Porsche gefunden. „Lichtdicht im Schrank gelagert und daher perfekt erhalten, war dieser New-old-Stock-Artikel Goldstaub für uns“, freut sich Lukas Werginz rückblickend. Zudem durchlaufen die neuaufgelegten Stoffe eine Reihe von Tests etwa zu Feuerfestigkeit, Licht- und Farbechtheit oder Abrieb. Dadurch eignen sie sich ideal für eine Vielzahl von Anwendungen im Fahrzeuginnenraum, wie beispielsweise Sitzbezüge oder Seitenverkleidungen. Erhältlich sind sie neuen, alten Stoffe im Format 1,5 mal 2 Meter bei Porsche-Zentren oder im Porsche-Onlineshop.

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