Schadensteuerung Reparaturkosten als Bremsklotz für den Neuwagenverkauf

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 4 min Lesedauer

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In einem Dialog über „Potenziale im Unfallschadenmanagement“ kamen auf Einladung von VDIK und Messe Frankfurt Vertreter von Autoherstellern, Dienstleistern und Aftermarket zusammen. Ziel: Ideen zur Senkung der Reparaturkosten entwickeln.

Am 24. März trafen sich Experten aus Autoindustrie und Versicherungswirtschaft in Frankfurt, um über Auswege aus der Reparaturkostenspirale zu sprechen.(Bild:  Rosenow – VCG)
Am 24. März trafen sich Experten aus Autoindustrie und Versicherungswirtschaft in Frankfurt, um über Auswege aus der Reparaturkostenspirale zu sprechen.
(Bild: Rosenow – VCG)

VDIK-Präsidentin Imelda Labbé arbeitet seit dem Beginn ihrer Amtszeit beim Importeursverband daran, das Aftermarketgeschäft stärker im Bewusstsein der Fachöffentlichkeit (und auch ihrer eigenen Mitglieder) zu verankern. Dabei scheut die ehemalige Serviceleiterin von Volkswagen keine prägnanten Aussagen. Aktueller Ausdruck ihrer Bemühungen ist die Partnerschaft des VDIK mit der Messe Frankfurt auf der Automechanika, der weltweiten Leitmesse für den Kfz-Aftermarket. „Der Marken-Aftermarket muss sich auf der Automechanika wieder stärker präsentieren“, appellierte Labbé am Dienstag, 24. März, auf einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Automechanika auf dem Frankfurter Messegelände.

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Anlass des Treffens war ein Gedankenaustausch über „Potenziale im Unfallschadenmanagement“ und über die Frage, wie Automobilhersteller, Versicherungswirtschaft und Reparaturbetriebe kooperieren könnten, um die stark steigenden Kosten für Unfallreparaturen in den Griff zu bekommen. „Autofahren wird seit Jahren teurer. (...) Komplexere Fahrzeugtechnik und höhere Löhne treiben Reparaturkosten nach oben. Aktuell lassen deshalb viele Kunden die immer älter werdenden Fahrzeuge im Schadenfall gar nicht mehr reparieren“, fasst VDIK-Präsidentin Imelda Labbé die Ausgangslage zusammen.