AvD

Rundes Jubiläum

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Dunkle Zeiten

Als 1933 die NSDAP zur stärksten Kraft und bald darauf Adolf Hitler Reichskanzler wird, ändert der AvD im Jahr 1934 seine Satzung um der Eingliederung in den Der Deutschen Automobil-Club (DDAC) zu entgehen. Damit einher geht eine Namensänderung in Deutscher Ausland-Club e. V. (DAC) sowie die Aufgabe der automobilen Tradition.

Im Winter 1947/48 verlauten aus der sowjetischen Zone die ersten Vorschläge zur Wiederbelebung des AvD. Vielen Widrigkeiten zum Trotz findet sich eine Gruppe von Optimisten, denen es mit persönlichem Einsatz und entschlossenem Zupacken gelingt, die Grundlage für den Wiederaufbau zu schaffen.

Für den 5. Juni 1948 wird das erste informelle Treffen im Wiesbadener Hansa-Hotel einberufen. Binnen weniger Wochen schreiben sich hunderte ehemaliger AvD-Mitglieder in die Listen für die Neugründung ein und der Gründungsfonds sammelt 40.000 Deutsche Mark.

Am 6. November 1948 kommt es im Saal des Kurhauses von Königstein im Taunus zur Wiederbegründungsversammlung des Automobilclubs von Deutschland e. V. Es wird eine neue AvD Satzung verabschiedet und ein Präsidium sowie ein Repräsentanten-Ausschuss als Vertretung der angeschlossenen Ortsvereine gewählt.

Da das ehemalige AvD-Haus in Berlin dem Krieg zum Opfer gefallen war, findet der wiedergegründete AvD eine neue Heimat in Frankfurt am Main. Man ist derart erfolgreich, dass bald auch in München, Baden-Baden, Frankfurt, Düsseldorf, Köln, Krefeld, Hagen, Dortmund, Essen, Aachen, Wiesbaden, Braunschweig, Bremen, und Hamburg Orts- bzw. Korporativclubs wieder ins Leben gerufen werden.

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