Werkstatteinrichtung Schwedenhappen

Von Steffen Dominsky 4 min Lesedauer

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Pkw-Betriebe haben es bei der Vermarktung von Achsvermessungen deutlich leichter als Nfz-Werkstätten. Dabei wiegen bei Brummi & Co. Reifen- und Spritverbrauch deutlich schwerer. Deshalb unterstützt Josam letztere mit einem neuen Messwerkzeug.

Kleines Teil mit hohem Nutzwert: Josam-Richttechnik-Geschäftsführer Bernd Kühling demonstriert die simple Anwendung des digitalen Profiltiefenmessers „Tread-Reader“ aus dem Hause Snap-On. Den gibt es bei Josam jetzt neu mit einer passenden Nfz-Software.(Bild:  Dominsky - VCG)
Kleines Teil mit hohem Nutzwert: Josam-Richttechnik-Geschäftsführer Bernd Kühling demonstriert die simple Anwendung des digitalen Profiltiefenmessers „Tread-Reader“ aus dem Hause Snap-On. Den gibt es bei Josam jetzt neu mit einer passenden Nfz-Software.
(Bild: Dominsky - VCG)

Kleine Geschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft. Zwar hat Josam, wie eigentlich jedes andere Unternehmen in einem anspruchsvollen Markt, nichts zu verschenken, aber: Kunden bekommen hier noch was für ihr Geld. Beispielsweise eine neue Version der hauseigenen Geräte-Softwareplattform namens „Homebase“. Die können sich Eigentümer und Nutzer des Achsvermessungssystems „cam-aligner“ jetzt kostenlos herunterladen und installieren. Damit profitieren sie von praktischen Neuerungen – und ihre Kunden. Beispielsweise von einem neuen Layout des Vermessungsprotokolls. Eine verbesserte grafische Darstellung stellt die jeweilige Ausrichtung der Räder bzw. Achsen – vor und nach der Vermessung/Einstellung – jetzt noch transparenter dar. Das heißt, eine Vorspur wird selbst für den Laien als solche sichtbar, genauso wie ein Versatz (Schrägstellung) der Hinterachse. Auch die entsprechenden Zahlenwerte der Achswinkel stellt die neue Software mithilfe farblicher Rahmen (rot, grün, schwarz) jetzt noch eingängiger dar.

Vor allem aber integriert die neue Homebase-Software den jetzt auch für den Bereich Nutzfahrzeuge erhältlichen „Tread-Reader“ – auf Deutsch den „Laufflächenleser“. Dieser ist ein handliches Werkzeug, genauer gesagt ein 3D-Scanner, mit dessen Hilfe Anwender im wahrsten Sinne des Wortes in einem Rutsch die Profiltiefe eines Reifens aufs Zehntel exakt messen können. Dazu müssen sie den Scanner, der auf seiner Unterseite über zwölf kleine Räder verfügt – ähnlich einem Spielzeug-Lkw –, einfach im rechten Winkel über den jeweiligen Reifen schieben. Das Gerät wirft dabei einen Laserstrahl auf das Reifenprofil. Eine integrierte Kamera und ein Sensor beobachten die vielen vom Laserstrahl erzeugten Lichtpunkte. Ändert sich die Entfernung des Messobjekts – der Laserstrahl „taucht“ zwischen zwei Profilblöcke ein –, dann ändert sich auch der Winkel, mit dem der Lichtpunkt beobachtet wird.