HUK übernimmt Pitstop Serviceflirt endet in fester Beziehung

Von Jakob Schreiner 9 min Lesedauer

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Deutschlands größter Versicherer wagt mit der Übernahme der Werkstattkette den nächsten Schritt in seiner Kfz-Service-Strategie, der aufhorchen lässt. Das Modell könnte Schule machen – und ist für die Kfz-Branche nicht folgenlos.

Deutschlands größter Autoversicherer wagt mit der Übernahme der Werkstattkette Pitstop den nächsten Schritt in seiner Kfz-Service-Strategie, der aufhorchen lässt.(Bild:  pitstop.de)
Deutschlands größter Autoversicherer wagt mit der Übernahme der Werkstattkette Pitstop den nächsten Schritt in seiner Kfz-Service-Strategie, der aufhorchen lässt.
(Bild: pitstop.de)

Die Übernahme der Werkstattkette Pitstop markiert den vorläufigen Höhepunkt eines über zehn Jahre andauernden Flirts der HUK-Coburg mit dem Thema Kfz-Service. Was 2014 mit der Idee begann, in das Werkstattgeschäft einzusteigen, und dann 2016 mit der Vermittlung von Werkstattleistungen an Partnerbetriebe weiterging, hat sich mit der seit 2020 bestehenden Beziehung zu Pitstop und der Übernahme der Werkstattkette 2024 zu einer immer klarer werdenden strategischen Ausrichtung des Versicherers entwickelt.

„Die Übernahme von Pitstop ist ein konsequenter und durchaus cleverer, wenn auch nicht überraschender Schritt“, sagt Prof. Dr. Benedikt Maier vom Institut für Automobilwirtschaft (IfA). Die HUK-Coburg verfolge seit Jahren eine Strategie, die über das klassische Versicherungsgeschäft hinausgehe. Durch die Mehrheitsbeteiligung kann die HUK die Werkstattkette künftig noch stärker nach ihren Interessen steuern. Was die Übernahme für Pitstop und die HUK bedeutet, beleuchten Florian Riedel und Michael Schnapp im Interview siehe Seite 2.