Ford-Rückruf Softwareupdate bei mehr als 8.400 deutschen Mustangs

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei den Modelljahren 2020 bis 2023 des Sportwagens könnte die Warnmeldung des Bremsflüssigkeitssensors ins Leere laufen. Ein halbstündiges Softwareupdate steht weltweit für eine sechsstellige Stückzahl an.

Allein in Nordamerika bestellt Ford mehr als 200.000 Mustangs in die Werkstätten ein.(Bild:  Ford)
Allein in Nordamerika bestellt Ford mehr als 200.000 Mustangs in die Werkstätten ein.
(Bild: Ford)

Bei 8.425 hierzulande registrierten Ford Mustangs könnte die Warnleuchte des Bremssystems nicht aufleuchten, wenn die Bremsflüssigkeit im Vorratsbehälter unter dem empfohlenen Füllstand liegt. Folge ist eine Rückrufaktion für zwischen dem 28. Februar 2019 und dem 5. April 2023 gebaute Sportwagen, wie ein Sprecher der Ford-Werke GmbH am Freitag auf Anfrage bestätigte.

Um die Gefahr eines längeren Bremspedalwegs und damit eines erhöhten Unfallrisikos durch dieses Problem künftig auszuschließen, aktualisieren die Ford-Vertragsbetriebe die Software des Bordnetzsteuergeräts (Body Control Module – BCM). Dies soll sicherstellen, dass die Info über einen zu niedrigen Bremsflüssigkeitsstand vom zuständigen Sensor direkt an das BCM geht und nicht über das Controller Area Network (CAN).

Die Dauer des Updates bezifferte der Sprecher auf eine halbe Stunde. Zum weltweiten Umfang der Maßnahme mit dem Kampagnencode „23C35“ machte er keine Angabe. Allein in Nordamerika bestellt der Hersteller allerdings über 200.000 Mustangs in die Werkstätten ein.

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