Ford Nutzfahrzeuge Transit jetzt mit 10 Gängen
Den Ford Transit gibt es künftig mit einem neuen 10-Gang-Automatikgetriebe. Allerdings ist es Fahrzeugen mit 2,0-Liter-Dieselmotor und Heckantrieb vorbehalten.
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Ford bietet den Transit künftig auch mit einem 10-Gang-Automatikgetriebe für Fahrzeuge, die mit dem dem 2,0-Liter-Ecoblue-Dieselmotor mit 125 kW/170 PS ausgestattet sind und zu den Heavy-Duty-Varianten (HDT) mit Heckantrieb (RWD) gehören. Für die leichteren Transit-Modelle mit Frontantrieb gibt es weiterhin ein Sechsgang-Automatikgetriebe.
Wie der Nutzfahrzeughersteller informiert, kommt das Getriebe bereits in anderen Fahrzeugen, wie dem Ranger, dem Mustang oder dem Pick-up F150, zum Einsatz. Dem Unternehmen zufolge zeichnet es sich durch seine hohe Belastbarkeit, Kraftstoffeffizienz und Fahrkomfort aus. So können damit Anhängelasten von bis zu 2.800 Kilogramm gezogen werden.

Von Kastenwagen bis Bus geeignet
Mit dem neuen Getriebe will das Unternehmen eine breite Palette an Fahrzeugvarianten vom Kastenwagen über Fahrgestelle bis hin zum Bus bedienen. So können es Kunden eines heckangetriebenen Basisfahrzeugs für Transporter mit einem Gesamtgewicht von 3,5 bis 4,6 Tonnen wählen. Damit eigne sich das Getriebe für fast alle Einsatzbereiche, wie etwa Wohnmobile, Kipper oder Pritschenwägen.
Der Krafstoffverbrauch eines Transit HDT mit 10-Gang-Automatik in der Gewichtsklasse von 2.380 bis 2.610 Kilogramm liegt laut Ford bei 7,3 l/100 km. Die CO2-Emissionen sind mit 193 g/km (kombiniert) angegeben.
Lernfähig und langlebig
Wie der Nutzfahrzeughersteller informiert, sei das neue Getriebe lernfähig und passe sich dadurch der jeweiligen Fahrsituation mit dem passenden Gang an. Das Getriebe sei zudem so konstruiert, dass es gemeinsam mit dem Start-Stopp-System die bestmögliche Kraftstoffeffizienz erzielt. Damit soll zusätzlich ein sanftes Anfahren des Fahrzeug aus dem Stand heraus sowie bei langsamen Geschwindigkeiten eine sanfte und lineare Beschleunigung erfolgen.
Damit dies auch in der Praxis spürbar ist, setzt man bei Ford beispielsweise auf das neu entwickelte sogenannte CIDAS (Casting-Integrated Direct Action Solenoid), eine Technik, die Kupplungsdruckgenauigkeit erhöhen und die Schaltzeiten verringern soll – und so für geschmeidigere Gangwechsel sorgt. Das Resultat laut der Kölner Nutzfahrzeugspezialisten: Das Drehmoment des Motors kann optimal auf die Straße gebracht werden und der Fahrer muss bei gleichem Leistungsergebnis weniger Gas geben. Zusätzlich kommt in dem Getriebe ein niedrig-viskoses Getriebeöl zum Einsatz, das Reibungsverluste reduzieren und die Kraftstoffeffizienz verbessern soll.
Wie viel das neue 10-Gang-Automatikgetriebe kosten wird, ist noch nicht bekannt. Nach Unternehmensangaben dürften die Preise in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden.
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