Caravan-Salon 2022

Viel Optimismus trotz schwieriger Liefersituation

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Größter Gewinner dieser Umorientierung ist dabei sicherlich der Ford Transit, der entweder wie bei Knaus-Tabbert völlig neu im Modellprogramm auftaucht oder wie bei Eura, Bürstner oder Dethleffs seine Position stark ausgebaut hat.

Der Mercedes Sprinter ist bereits seit einigen Jahren erfolgreich auf Eroberungstour unterwegs und will mit dem Citan-Nachfolger T-Klasse auf Kangoo-Basis verstärkt im Bereich der Mini-Camper mitmischen.

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Volkswagen mit einigen Neuheiten

Selbst Volkswagen hat zwei große Fische an Land gezogen: Hobby hat einen Kastenwagen auf Crafter-Basis angekündigt und Knaus-Tabbert überrascht mit einem kompakten Teilintegrierten auf T6.1-Basis, der als Tourer Van unter dem Knaus-Label und als X-Cursion bei der Einsteigermarke Weinsberg angeboten wird.

Bisher war Volkswagen hauptsächlich mit den eigenen California-Ausbauten vom Caddy über den T6.1 bis zum Crafter oder mit kleineren, externen Camper-Umbauern am Start.

Und mit dem Knaus Tourer CUV, ein T6.1-Van mit Hubdach über die gesamte Fahrzeuglänge, meinen die Jandelsbrunner sogar, eine neue Wagenklasse kreiert zu haben, welche die Kompaktheit eines Campingbusses mit dem Wohnkomfort eines Teilintegrierten verbindet.

Starke Nachfrage nach kompakten Modellen

Da die kompakten Fahrzeuge vom kleinen Camper bis zum ausgebauten Kastenwagen nach wie vor mit Abstand am stärksten nachgefragt werden, dürfte der Neuheiten-Regen in diesem Segment sicherlich am vielfältigsten ausfallen.

Aber auch bei den größeren Reisemobilen tut sich was. Als Highlight sticht der Bürstner Lyseo Gallery heraus, ein 6,90 Meter langer Teilintegrierter mit einem aufblasbaren Alkoven – eine Weltneuheit.

Bei den integrierten Modellen gibt es eine Premieren-Feier am Niesmann-Stand: In der nunmehr sechsten Generation fährt der Flair auf Iveco-Basis, ein Klassiker in der Liner-Klasse bis 9,20 Meter, in sein 30-jähriges Jubiläumsjahr.

Wochenendtickets ab 18 Euro

Es wird also viel geboten auf dem 61. Caravan-Salon, zumal die Erwin-Hymer-Gruppe nach zwei Jahren Abwesenheit mit Schwergewichten wie Hymer, Dethleffs, Bürstner, LMC, Laika und Niesmann ebenfalls wieder mit von der Partie ist.

Gewiss auch ein Beleg für die Bedeutung dieser Messe. „Reisemobile und Caravans sind sehr emotionale Produkte“, äußerst sich Messe-Direktor Stefan Koschke. „Potenzielle Kunden wollen vor der Kaufentscheidung die Fahrzeuge sehen und anfassen. Hier können sie verschiedene Produkte sogar miteinander vergleichen.“

Die Ticketpreise betragen werktags 16 Euro und am Wochenende 18 Euro, für Kinder entsprechend 6 Euro und 8 Euro, ein Nachmittagsticket (ab 14 Uhr) gibt es für 10 Euro. Buchbar sind die Eintrittskarten online unter „www.caravan-salon.de“. Und der Parkplatz „P1“ wird wieder zu einem riesigen Wohnmobil-Stellplatz für mehr als 3.500 Fahrzeuge.

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