TÜV Rheinland Bilanz 2024 Weltweit elf Millionen Fahrzeuge geprüft

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Mehr Mitarbeiter, mehr Umsatz, mehr Gewinn: Die Prüforganisation mit Sitz in Köln wuchs im vergangenen Jahr deutlich. Allerdings fanden sowohl Geschäft als auch Wachstum mehrheitlich außerhalb Deutschlands statt.

Der Anteil Deutschlands am Gesamtumsatz von TÜV Rheinland lag 2024 bei 47,6 Prozent.(Bild:  TÜV Rheinland)
Der Anteil Deutschlands am Gesamtumsatz von TÜV Rheinland lag 2024 bei 47,6 Prozent.
(Bild: TÜV Rheinland)

„Trotz wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten in vielen Regionen der Welt hat sich das Geschäft von TÜV Rheinland sehr erfolgreich entwickelt. Unsere Mitarbeiter haben auch 2024 maßgeblich dazu beigetragen, die Welt zu einem sicheren Ort zu machen. Dabei haben wir unser Dienstleistungsangebot ausgebaut, neue Labore eröffnet und in die Akquisition von Unternehmen investiert“, erklärte Dr.-Ing. Michael Fübi, Vorstandsvorsitzender der TÜV Rheinland AG, während der Bilanzpressekonferenz der Prüforganisation für das vergangene Jahr.

Das sind die Zahlen: Weltweit 25.900 Mitarbeiter, davon 9.500 in Deutschland und 5.000 im Großraum Köln, erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 2,71 Milliarden Euro (2023: 2,44 Milliarden Euro) und einen Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 214,8 Millionen Euro (2023: 103,9 Millionen Euro). Ohne Sondereffekte (bereinigtes EBIT) liegt der Gewinn bei 225,4 Millionen Euro – eine Steigerung von 23,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die bereinigte EBIT-Marge gibt TÜV Rheinland mit 8,3 Prozent an (2023: 7,1 Prozent).

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Die Umsatzanteile der einzelnen Geschäftsbereiche betragen:

  • Industrie Service & Cybersecurity: 27,7 Prozent
  • Mobilität (unter anderem HU): 26 Prozent
  • Produkte: 25,1 Prozent
  • People & Business Assurance: 21,1 Prozent

„Das Geschäft außerhalb Deutschlands steuerte mit 52,4 Prozent mehr als die Hälfte zum Gesamtumsatz bei. International verzeichnete TÜV Rheinland das höchste Wachstum erneut in den Regionen Indien, Naher Osten und Afrika (IMEA) sowie Greater China“, lautet die Aussage der Prüforganisation zur weltweiten Umsatzverteilung. Weltweit prüfte TÜV Rheinland 2023 rund elf Millionen Fahrzeuge und 350.000 Produkte.

Nach zehn Unternehmensübernahmen im Jahr 2023 erfolgten im vergangenen Jahr sechs weitere Zukäufe: Safetec (norwegischer Anbieter von Risikomanagement-Services), Bilprovningen (schwedischer Fahrzeug- und Maschinenprüfer), Qingdao Yueyang Engineering Consultant (chinesischer Projektmanager und Prüfer für die Öl- und Gasindustrie) sowie drei weitere Akquisitionen, unter anderem in China und Deutschland.

Insgesamt 86,1 Millionen Euro (2023: 87,9 Millionen Euro) Investitionsmittel flossen unter anderem in große Labore in Taicang und Shenzhen (China). „Dort prüfen die Fachleute des Unternehmens neuartige Batterien, intelligente elektrische und elektronische Produkte, Photovoltaik-Module sowie Automobilelektronik“, heißt es seitens der Prüforganisation.

Wachsen will TÜV Rheinland auch 2025. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres verzeichnete die Prüforganisation ein Umsatzwachstum von rund 14 Prozent.

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